Komponist: Beethoven (Ludwig van Beethoven)


Das ist der Yorksche Jägertritt (Marschlied)

Das ist der Yorksche Jägertritt und der der Füsiliere da muß das ganze Deutschland mit zu Preußen avanciere Lebt wohl, lieb Vater, Mutter ihr lebt wohl ihr Heimatfluren Wir tun, was als Rekruten wir dem Vaterlande schwuren Du Liebste, mach es nicht zu schwer noch einen Kuß vorm Wandern und wenn ich nimmer wiederkehr so nimm dir einen andern Nun

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1926


Die Flamme lodert

Die Flamme lodert, milder Schein durchglänzt den düstern Eichenhain und Weihrauchdüfte wallen O neig ein gnädig Ohr zu mir Und laß des Jünglings Opfer dir Du Höchster, wohl gefallen Sei stets der Freiheit Wehr und Schild Dein Lebensgeist durchatme mild Luft, Erde, Feu´r und Fluten Gib mir als Jüngling und als Greis am väterlichen Herd, o Zeus, das Schöne zu

Freiheitslieder | Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1830


Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre ihr Schall pflanzt seinen Namen fort Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne? Wer führt die Sonn aus ihrem Zelt? Sie kömmt und leuchtet und lacht uns von ferne, Und läuft den Weg, gleich als ein Held. Vernimm’s, und siehe die

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1757


Einsam wandelt dein Freund (Adelaide)

Einsam wandelt dein Freund im Frühlingsgarten Mild vom lieblichen Zauberlicht umflossen Das durch wankende Blütenzweige zittert Adelaide! In der spiegelnden Flut, im Schnee der Alpen In des sinkenden Tages Goldgewölken Im Gefilde der Sterne stralt dein Bildnis Adelaide! Abendlüfte im zarten Laube flüstern Silberglöckchen des Mais im Grase säuseln Wellen rauschen und Nachtigallen flöten: Adelaide! Einst, o Wunder! entblüht, auf

Liebeslieder | Liederzeit: | 1788


Fahr wohl du goldne Sonne

Fahr wohl, du goldne Sonne du gehst zu deiner Ruh und voll von deiner Wonne gehn mir die Augen zu Schwer sind die Augenlider du nimmst das Lied mit fort Fahr wohl! Wir sehen uns wieder hier unten, oder dort Und trägt des Tods Gefieder mich statt des Traums empor so schau ich selbst hernieder zu dir aus höh´rem Chor Ich

Abendlieder | Lieder vom Tod | | 1866


Freude glänzt auf allen Wegen (Kaisers Geburtstag)

Freude glänzt auf allen Wegen Jubel tönt aus jeder Brust Sang und Klang tönt uns entgegen alles fühlet Lieb und Lust denn es blüht im Vaterlande eine schöne bess´re Zeit Feindes ledig, frei von Schande steht es da in Herrlichkeit und die heißerrung´nen Güter nie verschlingt sie mehr die Nacht denn ein Vaterlandeshüter hält am Tor des Landes Wacht Rausche

Deutschlandlieder | Liederzeit: | | 1900


Freude schöner Götterfunken

Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten Feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum! Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt. Alle Menschen werden Brüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt! Brüder, überm Sternenzelt Muß ein lieber Vater wohnen Wem der große Wurf gelungen, Eines Freundes Freund zu sein, Wer ein holdes Weib

Weisheit | Liederzeit: | | 1800


Freude schöner Götterfunken (1785)

Freude, schöner Götterfunken Tochter aus Elisium Wir betreten feuertrunken Himmlische, dein Heiligtum Deine Zauber binden wieder was der Mode Schwert geteilt Bettler werden Fürstenbrüder wo dein sanfter Flügel weilt Chor: Seid umschlungen Millionen Diesen Kuß der ganzen Welt Brüder – überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen Wem der große Wurf gelungen eines Freundes Freund zu sein wer ein holdes

Freiheitslieder | Trinklieder | Liederzeit: | 1785


Freudvoll und leidvoll gedankenvoll sein

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein langen und bangen in schwebender Pein himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt glücklich allein ist die Seele die liebt Tränen ach fließen auf Erden so viel Kummer belastet so manches Gefühl Schwermut macht Herzen zum Tode betrübt glücklich allein ist die Seele die liebt Veilchen und Rosen im Garten verblühen Jugend und Anmut im Leben entfliehen Ahnung und

Liebeslieder | Liederzeit: | 1788


Herz mein Herz was soll das geben (Neue Liebe neues Leben)

Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes neues Leben Ich erkenne dich nicht mehr Weg ist alles, was du liebtest Weg, warum du dich betrübtest Weg dein Fleiß und deine Ruh Ach, wie kamst du nur dazu Fesselt dich die Jugendblüte Diese liebliche Gestalt Dieser Blick voll Treu und Güte Mit unendlicher

Liebeslieder | Liederzeit: | 1775