Ich hab mir mein Kindel fein schlafen gelegt

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Ich hab mir mein Kindel fein schlafen gelegt

Ich hab mir mein Kindel
fein schlafen gelegt
ich hab mir´s mit
roten Rosen besteckt
mit roten Rosen,
mit weißem Klee
das Kindel soll schlafen
bis morgen früh

erstmals in: Hoffmann von Fallersleben , Schlesische Volkslieder 272
Text erinnert an: Guten Abend, gute Nacht
in: Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1895) — Macht auf das Tor (1905) —

Liederthema:
Liederzeit: vor 1842 : Zeitraum:
Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: Brahms veröffentlichte 1868 seine Bearbeitung in „Fünf Lieder“ (op. 49). Er widmete das „Wiegenlied“ einer ehemaligen Choristin seines Hamburger Frauenchors Berta Porubszy. Erste Strophe aus „Des Knaben Wunderhorn„, wo das Gedicht fälschlicherweiser als Kinderlied und nicht als Liebesbotschaft eingeordnet war. Brentanos Übertragung aus dem Niederdeutschen ins Hochdeutsche erstmals gedruckt in „Des Knaben Wunderhorn“  Band 3, KL 68c, 1808, dort unter Kinderlieder eingeordnet. Mit Rosen (und Klee) wurden die Kinder auch in Schlesien in den Schlaf gewiegt: „Ich hab mir mein Kindel fein schlafen gelegt„.