Bremer Stadtmusikanten

Das Grab ist tief und stille

Das Grab ist tief und stille
Und schauderhaft sein Rand
Es deckt mit schwarzer Hülle
Ein unbekanntes Land

Das Lied der Nachtigallen
Tönt nicht in seinem Schoß;
Der Freundschaft Rosen fallen
Nur auf des Hügels Moos.

Verlaßne Bräute ringen
Umsonst die Hände wund;
Der Waise Klage dringen
Nicht in der Tiefe Grund.

Doch, sonst an keinem Orte
Wohnt die ersehnte Ruh
Nur durch die dunkle Pforte
Geht man der Heimat zu.

Das arme Herz, hienieden
Von manchem Sturm bewegt,
Erlangt den wahren Frieden
Nur, wo es nicht mehr schlägt.

Text: Johann Gaudenz von Salis-Seewis , 1783, zuerst im Göttinger Musenalmanach für 1788
Musik: Hans Gert Nägeli – 1822
u.a. in: Als der Großvater die Großmutter nahm (1885)

mp3 anhören CD buch







Liederthema: Lieder vom Tod | Trauerlieder
Liederzeit: (1783)
Schlagwort: |

Unsere Geschichte in Liedern

Alle CDs

Unsere Geschichte in Liedern! 9 CDs: Auswandererlieder / Liebeslieder / Lieder der Kinder / Verschollene Lieder aus dem Ersten Weltkrieg / Lieder aus dem Widerstand / Lieder ais der 1848er-Revolution /etc…

Sonderangebot: 9 CDs für 95 Euro

5 x Preis der deutschen Schallplattenkritik
Mehrfach Platz 1 Liederbestenliste