Liederzeit: 19. Jahrhundert


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Ach wie ists möglich dann (Thüringerland)

Ach wie ist´s möglich dann daß ich dich lassen kann wo meine Wiege stand Thüringerland Duften die Berge blau wenn ich waldaufwärts schau wird mir das Herz so weit voll Seligkeit Seh ich die Matten grün wo unsre Herden ziehn bet ich voll Andachtsglut Gott, du bist gut Ruf ich: Wie ´st´s doch schön frag ich: Kann´s anders gehn Wo

Heimatlieder | Liederzeit: | 1860


Ach wie so trügerisch (derb, Rigoletto)

Ach wie so trügerisch und so verführerisch sind Weiberherzen wenn sie mal scherzen spielt auch ein Lächeln um ihre Fresse alles ist Falschheit und Rafinesse Text: anonym – Musik: Melodie aus Rigoletto von Verdi – 1851 in Mutter der Mann mit dem Koks ist da (1977)

Liebeskummer | Parodien | Liederzeit: | 1851


Ach wie viele schöne Sachen hört man aus Amerika

Ach wie viele schöne Sachen hört man aus Amerika. Dorthin wollen wir uns machen, das schönste Leben hat man da. In Deutschland herrscht so große Not, hier hat man kaum ein Stückchen Brot; Vollauf zu leben hat man da im schönen Land Amerika. Bei uns ist’s manchmal zum Erfrier’n und man kann kaum die Finger rühr’n; Und dort ist es

Auswandererlieder | Liederzeit: | 1830


Ach, Blümlein blau, verdorre nicht!

Ach, Blümlein blau, verdorre nicht! du stehst auf grüner Heiden. Du bist einmal mein Schatz gewest Schatz gewest, Schatz gewest, jetzt aber muß ich dich meiden. Den Ring den ich hab von dir, den trag ich an dem Finger: Du bist einmal mein Schatz gewest, jetzunder aber nimmer. Den Gürtel, den ich hab von dir, den trag ich um die

Liebeskummer | Liederzeit: | 1841


Ach, was soll ich Weber machen…

Ach, was soll ich Weber machen Was soll ich denn fangen an Es ist mir nicht mehr zum Lachen Weil man kaum mehr leben kann Von dieser lieben Weberei Ja, ich sag es ohne Scheu Für 36 Groschen Lohn Muß man 200 Ellen weben Dazu von drei Wirkstühlen schon Gewerbesteuer geben Die Klassensteuer wird erhöht Sobald der dritte Stuhl dasteht

Weberlieder | Liederzeit: | 1830


Ach, wenn doch all´ Tag Kirmes wär

Ach, wenn doch all´ Tag Kirmes wär, und ich bei meinem Schätzel wär, mit der Jule, mit der Spule, mit der Blechmusik, mit der Liebe, komm herein zu mir! Ach Mutter, verschaff mir einen Mann, der mir die Zeit vertreiben kann. Ach Tochter, du bist noch nicht so weit, du hast noch drei, vier Jahre Zeit. Ach Mutter, ich bin

Frauenlieder | Liebeslieder | Liederzeit: | | 1900


Achter´n Karkhof stoof dat Sand

Achter´n Karkhof stoof dat Sand do kem de Herr fan Engelland do keem de Jumfer mit de Tuten wull de ganze Welt befluten ( Een, tein , twintig, dartig, feertig foftig, sestig,säbentig, achtig, nägentig, hundert) aus Jever – Oldenburger Kinderreime 52 Achtern Kerkhoff stuff dat Sand in Engelland , in Brabant Jüffer mit de Tute Helle mit beschute Erre, berre,

Kinderreime | Liederzeit: | | 1895


Ade du lieber Tannenwald

Ade, du lieber Tannenwald ade, ade! Wie rief die Scheidestund so bald ade, ade! Mir ist das Herz so trüb und schwer als rief´s: du siehst ihn nimmermehr ade, ade! Ade, du liebes Waldesgrün ade, ade! Ihr Blümlein mögt noch lange blühn ade, ade! Mögt andre Wandrer noch erfreun Und ihnen eure Düfte streun ade, ade! Und scheid´ ich auch auf lebenslang, ade, ade! O Wald, o

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1836


Ade du liebes Städtchen

Ade du liebes Städtchen, ade ihr lieben Mädchen, von euch muß ich jetzt fort an einen andern Ort. Euch, die mir Wohlgefallen, Laß ich mir jetzt abmalen, Bald weiß, bald rot, bald rosenrot, Jetzt ist also die Mod. Wie oft sind wir zusammen In Kompagnie gegangen Im schönen Mondenschein, Im schönen Mondenschein. Friedrich Silcher (1789—1860)

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1860


Ade du liebes Waldesgrün ade

Ade, du liebes Waldesgrün Ade! Ade! Ihr Blümlein mögt noch lange blühn Ade! Ade! Mögt andre Wandrer noch erfreun und ihnen eure Düfte streun Ade! Ade, ihr Felsen braun und grau Ade! Ade! weiß Gott, wann ich euch wiederschau Ade! Ade! mir ist das Herz so trüb und schwer als rief´s, du siehst sie nimmermehr Ade! (Ade, du lieber Tannenwald

Abschiedslieder | Wanderlieder | Liederzeit: | 1836