Liederzeit: 14. Jahrhundert

14. Jahrhundert: Volkslieder nach Zeit und historischen Ereignissen


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Ein Ritter und ein Baumann

Ein Ritter und ein Baumann Begunden Abenteuren Jedweder Kämpfen da versprach Zu Krieg soll niemand steuren Man soll sehen, wer der sei Der dem andern oblieg Und mit rechter Meisterschaft Dem andern angesieg. Der Ritter sprach: „Ich bins gebom Von Art ein edler Kunne.“ Der Bauer sprach: „So sä ich das Korn Das bringt wol besser Wunne Was mögst du

Bauernlieder | Liederzeit: | , | 1400


Gott geb ihm ein verdorben Jahr (Nonnentrost oder Klosterscheu)

Gott geb ihm ein verdorben Jahr, Der mich hat macht zur Nonnen, Und mir den schwarzen Mantel gab, Den weißen Rock darunter. Soll ich ein Nönnchen werden Dann wider meinen Willen, So will ich auch einem Knaben jung Seinen Kummer stillen. Und stillt er mir den meinen nicht, So sollt es mich verdrießen Text und Musik: Verfasser unbekannt – “In

Frauenlieder | Liederzeit: | | 1359


Ich sollt ein Nonne werden

Ich sollt ein Nonne werden, ich hatt kein Lust dazu ich schlaf nicht gern alleine geh in die Kirch nicht fruh Ich wünsch dem Kläffer Unglück viel der mich armes Mägdelein ins Kloster bringen will Ins Kloster, ins Kloster mag ich nicht gern hinein da schneid man mir die Häärlein ab, bringt mir Beschwerden ein Ich wünsch dem Kläffer Unglück

Frauenlieder | Liederzeit: | , | 1359


In Dulci Jubilo

In dulci jubilo nun singet und seid froh! unseres Herzens Wonne liegt in praesepio und leuchtet wie die Sonne matris in gremio Alpha es et O O Jesu parvule nach Dir ist mir so weh. Tröst mir mein Gemüte o puer optime, durch all Deine Güte o princeps gloriae. Trahe me post te O patris caritas O nati lenitas Wir wären

Weihnachtslieder | Liederzeit: | 1400


Joseph lieber Joseph mein

Joseph, lieber Joseph mein hilf mir wiegen mein Kindelin, Gott der wird dein Lohner sein Im Himmelreich Der Jungfrau Sohn Maria. Gerne, liebe Maria mein, helf ich wiegen dein Kindelein, Gott der wird mein Lohner sein Im Himmelreich Der Jungfrau Sohn Maria Freu dich nun o Christenschar der himmelische König klar nahm die Menschheit offenbar den uns gebar. die reine Magd Maria Süßer Jesu, auserkorn, Weißt

Marienlieder | Weihnachtslieder | Liederzeit: | 1400


Sei willekommen Herre Christ

Sei willekommen, Herre Christ weil du unser aller Herre bist sei willekommen, lieber Herre hier im Erdreiche also schöne: Kyrieleis Text und Musik: Verfasser unbekannt – nach: ” Schürz dich, Gretlein “: In den Anmerkungen zu diesem Lied heißt es: Das älteste überlieferte deutschsprachige Weihnachtslied ist in einem Aachener Melodiefragment aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts, danach in der hier abgedruckten

Weihnachtslieder | Liederzeit: | 1310


Suse liebe Suse was raschelt im Stroh?

Suse, liebe Suse was raschelt im Stroh? Das sind die lieben Gänschen die haben keine Schuh Der Schuster hat´s Leder kein´ Leisten dazu drum gehn die lieben Gänschen und haben keine Schuh Diese Version in: Des Knaben Wunderhorn , 1808 – Melodie nach einem alten, aus dem 14. Jahrhundert stammenden Wiegenlied . In Was die deutschen Kinder (1914) singen dazu noch

Kinderlieder | Schlaflieder | Schuster | Liederzeit: | | 1400


Vögelein hört man nicht mehr singen

Vögelein hört man nicht mehr singen Lieber Mai mußt du so ferne sein kleinen Vögelein hört man nicht mehr singen Lieber Mai mußt du so ferne sein Nur im stillen Erlengrund tut sich heimlich Leben kund Winter streifte Blumen ab und Laub doch es schlägt auch ihm die Stund ob an Feld und Wald jetzund kräftig er auch übet seinen

Winterlieder | Liederzeit: | 1400


Wollt ihr hören nun (Brünhilde und Sigurd)

Wollt ihr hören nun mein Lied Viel kann ich sagen von der großen Kön´ge Zeit von Altväter Tagen. Grani trug Gold von der Heide, Hei, wie fuhr das Schwert aus der Scheide! Sigurd schlug den Drachen gut, Grani trug Gold von der Heide Hör das, Brynhild, Tochter mein du bringst mich in Schande Keinen Freier wählst du dir der Herren aller

Balladen | Liederzeit: | 1500


Zu Ury bei den Linden (Wilhelm Tell)

Zu Ury bei den Linden Der Vogt steckt auf den Hut Und sprach Ich will den finden Der dem kein Ehr anthut Ich that nicht Ehr dem Hute Und sah ihn kühnlich an Er sagt Du traust dem Muthe Will sehn ob du ein Mann Er faßt den Anschlag eitel Daß ich nun schießgeschwind Den Apfel von dem Scheitel Meinem

Politische Lieder | Liederzeit: | 1307



Liederzeit: 14. Jahrhundert