Wir sitzen so fröhlich beisammen (Sebastopol) (1854)

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Wir sitzen so fröhlich beisammen
und haben einander so lieb
erheitern einander das Leben:
ach. wenn es doch immer so blieb!

Es kann ja nicht immer so bleiben
hier unter dem wechselnden Mond;
der Krieg muß den Frieden vertreiben,
und im Kriege wird Keiner verschont.

Und da kommen die stolzen Russen
doch wir Franzosen fürchten uns nicht
wir stehn ja fest wie die Mauern
und legen die Waffen nicht zurück.

Wir legen die Waffen nicht nieder
bis in Frankreich ist Alles in Ruh
und die Russen müssen retirieren
aus Sebastopol ohne Strümpf und Schuh

Und der Kaiser von Rußland, der Schustergesell
der sitzt so frech auf dem Thron
mit den Türken handelt er so strenge
von den Franzosen bekommt er den Lohn.

Text: Verfasser unbekannt – Auf die Schlacht bei Sebastopol 1854
Gschriebenes Liederbuch aus Berg (Kr. Zabern)
Musik: Es kann ja nicht immer so bleiben
in Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 353b Anmerkungen: „Im Elsaß fand ich auffallender Weise dasselbe Lied zweimal umgemodelt….“)

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1854)
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