Es kann ja nicht immer so bleiben (Bonaparte) (1814)

Aus der Zeit der Freiheitskriege

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Es kann ja nicht immer so bleiben
Hier unter dem wechselnden Mond
Der Krieg muß den Corsen vertreiben,
Keins wird von der Bande verschont

Es kommen die Teutschen gezogen
Die Helden, sie fürchten sich nicht
Sie schlagen die Cors’schen Franzosen
Und halten groß Kriegesgericht

Bonaparte, du saubrer Geselle
Du sitzest nicht fest auf dem Thron
Du kommest doch wieder so schnelle
Herunter, da kriegst du den Lohn.

Franzosen, ihr werdets bedauern
Mit Teutschen zu Felde zu ziehn
Sie stehen so fest wie die Mauern
Und legen die Waffen nicht hin

Wir legen die Waffen nicht nieder,
Bis Teutschland ist ganz in der Ruh
Zerschmeißen den Korsen die Glieder
Apollyon zerstückelt dazu

Text: Verfasser unbekannt
Musik: nach der Melodie von F. H. Himmel zu Kotzebue’s Lied gleichen Anfangs.
in Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 353a)

Fl. Bl. o. O.: Neue Lieder (von 4 Liedern das 3.). —

Dieses Lied rief bald ein ähnliches aber längeres preußisches Kriegslied hervor, das handschriftlich aus jener Zeit (mit Himmels Melodie) mir vorlag, und beginnt. „Es wird ja bestimmt nicht so bleiben hier wo jetzt der Wechsel nur wohnt…“

Anmerkungen zu "Es kann ja nicht immer so bleiben (Bonaparte)"

 

 

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