Parodien


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Ach wie so trügerisch (derb, Rigoletto)

Ach wie so trügerisch und so verführerisch sind Weiberherzen wenn sie mal scherzen spielt auch ein Lächeln um ihre Fresse alles ist Falschheit und Rafinesse Text: anonym – Musik: Melodie aus Rigoletto von Verdi – 1851 in Mutter der Mann mit dem Koks ist da (1977)

Liederzeit: | 1851


Da hilft dir alles nischt (Zigeunerchor aus Troubadour)

Da hilft dir alles nischt die Wurscht, die schmeckt nach Seefe Text: Verfasser unbekannt – Volksmund Berlin –  Parodie auf den “Zigeunerchor” aus “Troubadour” von Verdi – Musik: Giuseppe Verdi, uraufgeführt 1853 in Mutter der Mann mit dem Koks ist da (1977)

Liederzeit: | | 1853


Denkste denn denkste denn du Berliner Pflanze

Denkste denn, denkste denn du Berliner Pflanze denkste denn ich liebe dir weil ich mit dir Tanze ? Denkste denn, denkste denn, det ick darum weene ? Wenn de mir nicht lieben duhst, denn lieb ick mir alleene. Denkste denn, denkste denn, det ick mir dir scherze ? Steck mir´n Sperpektif in´n Mund Und kuck mir in mein Herze. Text:

Liederzeit: | 1900


Des Nachts um zwölfe von Lichterfelde

Des Nachts um zwölfe von Lichterfelde da fährt der letzte, letzte Omnibus Darin sitzt Nauke mit seiner Pauke und gibt Susanne einen Kuß mit Genuß Text: Verfasser unbekannt – Musik: nach der Gavotte “Heimliche Liebe” von J. Resch (1876) in Mutter der Mann mit dem Koks ist da (1977)

Liederzeit: | 1876


Die Witwe Quintche

Die Witwe Quintche, die im Leb´n mit Schande aß ihr Brot, an der so viele Makel kleb´n, sie schlug den Gregy tot, juchhe! Die Quintchen, das verruchte Weib gesteht den Mord nicht ein Die Quintchen schlug den Gregy tot kocht ihn sich zum Abendbrot Das größte Portmonné hat Ladewig, hat Ladewig die Bügel sind entzwee det schadet nich, det schadet

Liederzeit: | 1865


Draußen auf der Elbe schwimmt ein Krokodil

Draußen auf der Elbe schwimmt ein Krokodil ist es nicht dasselbe, das nach Hamburg will? Links dreht es sich rum, rechts drehts sich dann rum Ach was was will es hier, dieses böse Tier? Draußen auf der Elbe schwimmt ein Krokodil wedelt mit dem Schwanze, weiß nicht, was es will Eine alte Frau weiß es ganz genau was das Krokodil

Liederzeit: | | 1888


Du bist verrückt (Fatinitza von Suppé)

Du bist verrückt mein Kind du mußt nach Plötzensee wo die Verrückten sind da jehörste hin Text: Verfasser unbekannt – Parodie auf “Vorwärts mit frischem Blut” aus “Fatinitza” von Suppé – Musik: aus “Fatinitza” von Suppé – in Mutter der Mann mit dem Koks ist da (1977)

Liederzeit: | 1876


Du kannst mir mal für´n Sechser

Du kannst mir mal for´n Sechser weil wir uns beide kenn´n bei Kranzler unter´n Linden nach Kuchenkrümmel renn´n “Ich jeh dir nich bei Kranzler det duste janz jut wissen bei Kranzler um die Ecke da wirste rausjeschmissen” “Denn kannst mir for´n Sechser weil wir uns jrade kenn´n mit blankgewichste Stiebel den Puckel runter renn´n” Text: Verfasser unbekannt Musik: Parodie auf die

Liederzeit: | 1900


Geh aus mein Herz und suche Freud (Parodie)

Geh aus, mein Herz, und suche Freud! In dieser so komplexen Zeit laßt frustvoll uns genießen Schau an, all der  Neurosen Zier Und sehet, wie sie dir und mir im Seelengärtlein spießen im Seelengärtlein spießen Geh aus, mein Herz und suche Freud! Mackeriten gedeihen alle Zeit im Treibhaus deiner Triebe Als Psycho-Wunder blüht gewiß der einzigartige Narziß Das Wunder ew´ger

Liederzeit: | 1980


Hört Ihr Herrn und laßt euch sagen (Parodie)

Hört, Ihr Herrn, und laßt euch sagen Uns´re Glock hat neun geschlagen nehmt eure Fraun in acht eh man euch zum Schwager macht Hört, Ihr Weiber, und laßt euch sagen Uns´re Glock hat zehn geschlagen Nehmt euren Mann in Arm so dann schlaft ihr sanft und warm Hört, Ihr Witwer, und laßt euch sagen wollt ihr es noch einmal wagen

| 1900


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Marseillaise

Auf die 1792 komponierte Nationalhymne Frankreichs, die Marseillaise, gibt es zahlreiche Nachdichtungen und Parodien:  Dazu gehören zahlreiche Lieder der Arbeiterbewegung aber auch ein Kriegslied aus dem Ersten Weltkrieg. Als deutsche Marseillaise schrieb Ludwig Schanz 1848 ein Loblied auf den Führer der badischen Revolution “Friedrich Hecker”: Wir wollen nichts vom Frieden hören /  Bis durchgekämpft der letzte Krieg / Wir lassen nimmer uns

Heil dir im Siegerkranz

Der eigentliche Verfasser der deutschen Kaiserhymne “Heil dir im Siegerkranz”  (seit 1871)  ist der schleswigsche Pfarrer Heinrich Harries (1762-1802), der am 27.01.1790 im “Flensburger Wochenblatt” ein “Lied für den dänischen Untertan, an seines Königs Geburtstag zu singen in der Melodie des englischen Volksliedes “God save great George the King” veröffentlichte: “Heil dir, dem liebenden Herrscher des Vaterlands! Heil, Christian dir!” Das Lied

Gott erhalte Franz den Kaiser

“Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz! wurde erstmals am 17. Februar 1797 in Wien aufgeführt. Die Melodie nahm Joseph Haydn (1732 – 1809) im Januar 1797 von dem kroatischen Volkslied “Bin früh morgens kurz vor der Morgendämmerung aufgestanden” (“Stal se jesam rano jutro malo pred zoru”). Dieses Lied wurde in der Gegend um Sveti Ivan Zelina, Međimurje und im österreichischen

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