Schwäbische Volkslieder von A - Z

10 Lieder - Schwäbische Volkslieder

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Ach in Stücke möcht ich mich zerreißen

Ach in Stücke möcht ich mich zerreißen ins Wasser möcht ich springen dieweil mein Schatz ein andres liebt möcht’ ich mich selbst umbringen Ach ich armes ganz verlassnes Mädchen Ihr Schatz hat sie verlassen Sie fragt, ob er nicht drinnen wär sie sucht auf allen Strassen Schweig nur still, ich kenne dich ja schon gedenkst du nicht der Stunde Wo

Frauenlieder | Liebeskummer | Liederzeit: | 1890


Auf dieser Welt hab ich kein Freud

Auf dieser Welt Hab ich kein Freud ich hab ein Schatz und der ist weit er ist so weit er kommt nicht her ach wenn ich bei meim Schätzchen war Ich ging wohl über Berg und Tal da sang die schön Frau Nachtigall sie sang so hübsch sie sang so fein sie sang von meim Feinsliebelein Und als ich vor

Frauenlieder | Liebeskummer | Liederzeit: | , , | 1856


Der Jäger in dem grünen Wald

Der Jäger in dem grünen Wald, muß suchen seinen Aufenthalt. er ging im Wald wohl hin und  her ob auch nichts anzutreffen wär Mein Hündlein ist stets bei mir in diesem grünen Laubrevier. mein Hündelein blafft, mein Herz das lacht und mein Herz, das lacht meine Augen leuchten hin und her Ich sing mein Lied aus voller Brust der Hirsch tut einen

Jägerlieder | Liederzeit: | | 1825


Es ist alles dunkel ´s ist alles trübe

´s ist alles dunkel, ´s ist alles trübe Ja weil mein Schatz ein´n andern liebt. Ich hab geglaubt, sie liebet mich. Aber nein, aber nein, aber nein, aber nein Aber nein, aber nein, sie hasset mich. Was nützt mir ein schöner Garten, Wenn andre drin spazieren geh’n, Und pflücken mir die Röslein ab, Woran ich meine, woran ich meine, Woran

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1850


Hat dich denn das Unglück wieder in den Krug geführt

Hat dich denn das Unglücke Wieder in den Krug geführt! — Geh, du ehrvergessnes Stücke Geh und thu, was dir gebührt Sauf, du alter Galgenvogel Sauf nur Pech und Schwefel nein Dir in deinen Hals geschmissen, Ich trink Bier und Brandewein Sieh, wie deine Frau hier stehet Die kein Hemd am Leibe hat. — Laß dir den Potex mit Dinte

Trinklieder | Liederzeit: | 1710


Madam, Madam, nach Hause sollst du kommen

Madam, Madam, nach Hause sollst du kommen denn dein Mann, dein Mann und der ist krank Ist er krank, so laßt ihn krank legt ihn auf die Hobelbank und ich komm nicht, und ich komm nicht und ich komm nicht nach Haus Madam, Madam, nach Hause sollst du kommen denn dein Mann, dein Mann und der ist tot “Ist er

Frauenlieder | Liebeslieder | Trinklieder | Liederzeit: | 1807


Schatz ach Schatz reise nicht so weit von hier

Schatz, ach Schatz, reise nicht so weit von hier Im Rosengarten will ich deiner warten Im grünen Klee, Im weißen Schnee. Drum, Mädchen, weine nicht, sei nicht so traurig, Mach deinem Musketier das Herz nicht schwer, Wenn wieder Frühling ist, kehr´ ich ja wieder Wisch dir die Tränen ab und wein nicht mehr. Auf mich zu warten, das brauchst du ja nicht. Nimm einen Reichen, nimm deinesgleichen,

Soldatenlieder | Liederzeit: , | | 1914


Schätzchen meiner Seele

Schätzchen meiner Seele bald verlaß ich dich und du bleibst mir ewig unveränderlich Hier auf dieser Stelle schwör ich Schätzchen dir und du tust desgleichen einen Schwur zu mir Diesen Schwur zu halten das sei unsre Pflicht gegen die stolzen Franzosen Mädchen weine nicht Mädchen laß dein Weinen weil ich scheiden muß komm in meine Arme nimm den Abschiedskuß Den

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1813


Verdenks mir´s nicht daß ich dich meide

Verdenks mir´s nicht daß ich dich meide weil du so falsch und ich so treu soll dann mein Herz noch Qualen leiden So reißt das Band der Lieb entzwei Und sprich mich frei von solcher Pflicht darum verdenks, verdenks mir´s nicht nicht Wer will ein solches Herze lieben das allenthalben nackent geht und mit betrübtem Herzen lieben ein jeder nachher

Liebeskummer | Liederzeit: | 1843


Wo soll ich mich hinwenden in dieser schlechten Zeit

Wo soll ich mich hinwenden bei der betrübten Zeit An allen Orten und Enden ist nichts als Krieg und Streit Rekruten fanget man, so viel man haben kann; Soldat muss alles werden, sei einer Knecht oder Mann Soldat muss alles werden, es sei Knecht oder Mann. Mit List hat man mich g’fangen, als ich im Bette schlief Da kam der

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1800