Die Volkslieder der Deutschen (Erlach) von A - Z

55 Lieder - Die Volkslieder der Deutschen (Erlach)

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Mädel schau mir in´s Gesicht (Liebeszauber)

Mädel, schau mir in´s Gesicht Schelmenauge, blinzle nicht Mädel, merke was ich sage Gib Bescheid auf meine Frage Holla, hoch mir in´s Gesicht Schelmenauge, blinzle nicht Bist nicht häßlich, das ist wahr Äuglein hast du, blau und klar Stirn und Näschen, Mund und Wangen Dürfen wohl ihr Lob verlangen Reizend, Liebchen, das ist wahr Reizend bist du offenbar. Aber reizend

Liebeslieder | Liederzeit: | 1800


Mei Florian mei Herze

Mei Florian mei Herze Ach du gehst jetzt von mir Und du stärkst dich im Schmerze Mit Würstel und mit Bier Doch’s Mariandel bleibt zurück O weh mit thränendem Blick Mei Florian mei Herze Ach du gehst jetzt von mir Und du stärkst dich im Schmerze Mit Würstel und mit Bier Du fliegst jetzt über Städte Und auch Länder dahin

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1834


Nachts um die zwölfte Stunde

Nachts um die zwölfte Stunde Verläßt der Tambour sein Grab Macht mit der Trommel die Runde Geht emsig auf und ab Mit seinen entfleischten Armen Rührt er die Schlägel zugleich Schlägt manchen guten Wirbel Reveill und Zapfenstreich Die Trommel klinget seltsam Hat gar einen starken Ton Die alten toten Soldaten Erwachen im Grab davon Und die im tiefen Norden Erstarrt

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1834


O legt mich nicht ins dunkle Grab

O legt mich nicht ins dunkle Grab nicht unter die dunkle Erde hinab soll ich begraben sein legt mich ins tiefe Gras hinein In Gras und Blumen lieg ich gern wenn eine Flöte tönt von fern und wenn hoch obenhin die hellen Frühlingswolken ziehn Text: Ludwig Uhland – Musik: K. Kreuzer und L. Lenz – in: Die Volkslieder der Deutschen

Trauerlieder | Liederzeit: | 1834


Rosen pflücke Rosen blühn

Rosen pflücke, Rosen blühn Morgen ist nicht heut Keine Stunde laß entfliehn Flüchtig ist die Zeit Trinke, küsse! Sieh, es ist Heut Gelegenheit Weißt du, wo du morgen bist? Flüchtig ist die Zeit Aufschub einer guten Tat Hat schon oft gereut Hurtig leben ist mein Rat Flüchtig ist die Zeit Text: Johann Wilhelm Ludwig Gleim – zuerst in: Sieben kleine Gedichte

Trinklieder | Weisheit | Liederzeit: | 1764


Schätzichen was machest du

Schätzichen was machest du schlafest oder wachest du Schlafe nicht ich bin sehr krank und der Tod macht mir so bang Ach du Tod du bittres Kraut hätt ich dirs nicht zugetraut daß du mir mein Schatz wegnähmst und mein Herze so sehr grämst Stirbest du so sterb auch ich sterbn wir beide seliglich In das Grab senkt man uns

Liebeslieder | Liederzeit: | 1856


Seht den Himmel wie heiter (Mailied)

Seht den Himmel wie heiter Laub und Blumen und Kräuter schmücken Felder und Hain Balsam atmen die Weste und im schattigen Neste girren brütende Vögelein Über grünliche Kiesel rollte der Quelle Geriesel purpurblinkenden Schaum Und die Nachtigall flötet und vom Abend gerötet wiegt sich spiegelnd der Blütenbaum Kommt, Gespielen und springet wie die Nachtigall singet denn sie singet zum Tanz

Frühlingslieder | Liederzeit: | , , | 1782


Tadle nicht der Nachtigallen (Das Flüchtigste)

Tadle nicht der Nachtigallen Bald verhallend süßes Lied Sieh, wie unter allen, allen Lebensfreuden, die entfallen Stets zuerst die schönste flieht Sieh, wie dort im Tanz der Horen Lenz und Morgen schnell entweicht Wie die Rose, mit Auroren Jetzt im Silberthau geboren, Jetzt Auroren gleich erbleicht Höre, wie im Chor der Triebe Bald der zarte Ton verklingt Sanftes Mitleid, Wahn

Weisheit | Liederzeit: | 1800


Trallirum larum höre mich

Trallirum larum höre mich Trallirum larum Leier Trallirum larum das bin ich Schön Liebchen dein Getreuer Hüll auf den hellen Sonnenschein In deinen zwei Guckäugelein Durch Nacht und Dunkel komm ich her Zur Stunde der Gespenster Es leuchtet längst kein Lämpchen mehr Durch stiller Hütten Fenster Nichts wachet mehr was schlafen kann Als ich und Uhr und Wetterhahn Auf seiner

Liebeslieder | Liederzeit: | 1836


Wann o Schicksal wann wird endlich

Wann, o Schicksal, wann wird endlich mir mein letzter Wunsch gewährt Nur ein Hüttchen, still und ländlich Nur ein kleiner, eigner Herd Und ein Freund, bewährt und weise Freiheit, Heiterkeit und Ruh Ach und Sie! das seuf ich leise Zur Gefährtin Sie dazu Wenn ich noch ein Gärtchen hätte Bauten wir  mit eigner Hand Statt geschorener Boskette Und der Hagebuchenwand

Heimatlieder | Liederzeit: | , , | 1834