Die Volkslieder der Deutschen (Erlach) von A - Z

55 Lieder - Die Volkslieder der Deutschen (Erlach)

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Ein Pilgermädel (Der Bruder Graurock und die Pilgerin)

Ein Pilgermädel, jung und schön Wallt auf ein Kloster zu Sie zog das Glöcklein an dem Thor Ein Bruder Graurock trat hervor Halb barfuß ohne Schuh Sie sprach: „Gelobt sey Iesus Christ!” — „,In Ewigkeit!”‘ sprach er Gar wunderseltsam ihm geschah Und als er ihr in’s Auge sah Da schlug sein Herz noch mehr Die Pilgerin mit leisem Ton Voll

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1780


Ein Ritter ritt einst in den Krieg

Ein Ritter ritt einst in den Krieg Und als er seinen Hengst bestieg Umfing ihn sein fein’s Liebchen Leb wohl, du Herzensbübchen! Leb wohl, viel Heil und Sieg! Komm fein bald wieder heim in’s Land Daß uns umschling’ ein schön’res Band Als Band von Gold und Seide Ein Band aus Lust und Freude Gewirkt von Priesterhand! Ho ho! Käm’ ich

Liebeskummer | Liederzeit: | | 1836


Ein Sternlein stand am Himmel

Es stand ein Sternlein am Himmel Ein Sternlein guter Art Das tät so lieblich scheinen So lieblich und so zart Ich wußte seine Stelle am Himmel, wo es stand trat abends vor die Schwelle und suchte, bis ich´s fand Und blieb dann lange stehen hatt große Freud in mir das Sternlein anzusehen und dankte Gott dafür Das Sternlein ist verschwunden

Abendlieder | Liederzeit: | 1815


Ein Weibchen ist ein Quodlibet

Ein Weibchen ist ein Quodlibet Heut so und morgen so Sie ist wie sich das Fähnchen dreht Bald traurig und bald froh Sie lacht sie weint aus einem Sack Dem Manne oft zum Schabernack Und doch ist ein Weibchen ich sag es mit Grund Das lieblichste Ding auf dem Erdenrund Ja wär kein Weibchen in der Welt Wo wären wir

Liebeslieder | Liederzeit: | 1798


Es blüht eine schöne Blume

Es blüht eine schöne Blume In einem weiten Land, Die ist so selig geschaffen Nur wenigen bekannt Ihr Duft erfüllet die Thale Ihr Glanz erleuchtet den Wald Und wo ein Kranker sie sehet Die Krankheit entweichet bald Wo kommt im Morgenwinde Die blitzende Sonne her Was glüht am kühligen Abend Auf Bergen, an Wolken, im Meer Die Bach und Seen

Weihnachtslieder | Liederzeit: | 2009


Es hat die Schöpferin der Liebe (Mädchenwahl)

Es hat die Schöpferin der Liebe Zur Lust die Mädchen aufgestellt Sie wecken in uns süße Triebe Ein jeder wählt was ihm gefällt Bald schwarz bald braun bald blond von Haaren Bald rund bald schlank schön jung von Jahren Ja dürft ich nur ich wollte wählen Es sollt an Auswahl mir nicht fehlen Die Farbe trägt hierzu nichts bei Das

Liebeslieder | Liederzeit: | 1838


Es hütet ein Schäfer wohl an dem Rhein (vor 1835, Oppenheim am Rhein)

Es hütet ein Schäfer wohl an dem Rhein er hört ein kleines Kindlein schrein Ach Kindlein klein ich höre dich schrein wer weiß wer deine Mutter wird sein Meine Mutter will heut Hochzeit haltn ein grünes Kränzlein tut sie tragn Ein grünes Kränzlein höret ihr nicht sie hat schon drei Kinder ums Leben gericht Das erste hat sie ins Wasser

Balladen | Schäferlieder | Liederzeit: | , , | 1835


Es ist alles eins ob ich Geld hab oder keins

Das ist alles eins das ist alles eins Ob ich Geld hab oder keins Wer ein Geld hat, der muß auch sterb´n. Und wer keins hat, der kann so verderb´n Das ist alles eins, das ist alles eins Ob ich Geld hab oder keins Wer ein Geld hat, kann ein Weibchen hab´n, Und der keins hat, der kann von Glücke sag´n Das ist alles

Lieder von Arm und Reich | Liederzeit: | 1900


Es waren einmal zwei Bauersöhn (Die Mordwirtin)

Es warn einmal zwei Bauernsöhn die hatten Lust ins Feld zu gehn die hatten Lust zu streiten Sie ritten ein sie ritten aus sie ritten vor das Gastwirtshaus die guten Kameraden Und als sie an dem Wirtshaus warn Frau Wirthin vor dem Fenster stand mit ihren schwarzbraun Augen Frau Wirtin hat sie die Gewalt zwei Reiter über Nacht zu bhalt

Balladen | Liederzeit: | | 2011


Freunde hört die weise Lehre

Freunde hört die weise Lehre Die zu euch Erfahrung spricht Schickt die Freude ihre Heere Oeffnet alle Tore nicht Mann für Mann laßt nur herein Wollt ihr lange Feldherr seyn Chor: Mann für Mann laßt nur herein Wollt ihr lange Feldherr seyn Doch wenn voll der Becher blinket Bacchus Geist den Saal durchrauscht Euch die Freundschaft zu sich winket Und

Trinklieder | Liederzeit: | 1826