Des Rennsteigwanderers Liederbuch von A - Z

126 Lieder - Des Rennsteigwanderers Liederbuch

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Ach wie ists möglich dann (Thüringerland)

Ach wie ist´s möglich dann daß ich dich lassen kann wo meine Wiege stand Thüringerland Duften die Berge blau wenn ich waldaufwärts schau wird mir das Herz so weit voll Seligkeit Seh ich die Matten grün wo unsre Herden ziehn bet ich voll Andachtsglut Gott, du bist gut Ruf ich: Wie ´st´s doch schön frag ich: Kann´s anders gehn Wo

Heimatlieder | Liederzeit: | 1860


Ade du lieber Tannenwald

Ade, du lieber Tannenwald ade, ade! Wie rief die Scheidestund so bald ade, ade! Mir ist das Herz so trüb und schwer als rief´s: du siehst ihn nimmermehr ade, ade! Ade, du liebes Waldesgrün ade, ade! Ihr Blümlein mögt noch lange blühn ade, ade! Mögt andre Wandrer noch erfreun Und ihnen eure Düfte streun ade, ade! Und scheid´ ich auch auf lebenslang, ade, ade! O Wald, o

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1836


Alleweil kann mer net lustig sei

Alleweil kann mer net lustig sei, Alleweil hot mer koi Freud Alleweil liebt mer sei Schätzele net Alleweil hot mer koi Zeit Alle Tag, wo-n-i di g´sehe han, Han i mei Freud’ g´het an dir, Wenn i en Tag lang di gar net sieh, Kommst mer no schöner du für. Äugele hot se in ihrem Kopf, Grad wie von weitem zwei Stern

Liebeslieder | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1830


Als die Römer frech geworden

Als die Römer frech geworden Zogen sie nach Deutschlands Norden vorne mit Trompetenschall ritt der Generalfeldmarschall, Herr Quintilius Varus Herr Quintilius Varus In dem Teutoburger Walde, Huh! Wie piff der Wind so kalte, Raben flogen durch die Luft, Und es war ein Moderduft, Wie von Blut und Leichen Plötzlich aus des Waldes Duster Brachen kampfhaft die Cherusker, Mit Gott für

Balladen | Scherzlieder | Liederzeit: , | 1847


Als Noah aus dem Kasten war

Als Noah aus dem Kasten war da trat zu ihm der Herre dar der roch des Noah Opfer fein und sprach: “Ich will dir gnädig sein und weil du ein so frommes Haus so bitt´ dir selbst die Gnade aus!” Da sprach der Noah: “Lieber Herr! Das Wasser schmeckt mir gar nicht sehr Dieweil darin ersäufet sind All’ sündhaft Vieh

Trinklieder | Liederzeit: | 1824


Alt Heidelberg du feine

Alt Heidelberg du feine du Stadt an Ehren reich am Neckar und am Rheine kein andre kommt dir gleich Stadt fröhlicher Gesellen an Weisheit schwer und Wein Klar ziehn des Stromes Wellen Blauäuglein blitzen drein Und kommt aus lindem Süden der Frühling übers Land, so webt er dir aus Blüten ein schimmernd Brautgewand. Auch mir stehst du geschrieben ins Herz

Heimatlieder | Liederzeit: | 1861


An den Rhein an den Rhein

An den Rhein, an den Rhein zieh nicht an den Rhein mein Sohn, ich rate dir gut: da geht dir das Leben zu lieblich ein. da blüht zu freudig der Mut Siehst Du die Mädchen so frank und die Männer so frei als wär´ es ein adlig Geschlecht gleich bist Du mit glühender Seele dabei: So dünkt es sich billig

Heimatlieder | Liederzeit: | 1840


An der Saale hellem Strande

An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn Ihre Dächer sind zerfallen, und der Wind streicht durch die Hallen, Wolken ziehen d´rüber hin. Zwar die Ritter sind verschwunden, Nimmer klingen Speer und Schild; Doch dem Wandersmann erscheinen In den altbemoosten Steinen Oft Gestalten zart und mild. Droben winken schöne Augen, Freundlich lacht manch roter Mund, Wand’rer schaut wohl

Wanderlieder | | | 1826


An tannbewachtem Raine

An tannbewachtem Raineragt eines Porphyrs Hauptdas Strauchwerk hat dem Steinedie Stirne grün umlaubt Die wilden Beeren glühenim Busch ein Vöglein singtund rings die Wiesen blühender Schnitt´rin Lied erklingt Vorbei zog mancher Wandrerden Blick im Traum gesenktdoch jauchzend hat ein andrerden Wanderhut geschwenkt Es wird in künft´gen Jahrendes Thürings Wallfahrt seindes “Rynnestigs” zu fahrenzum stillen Triniusstein Text: Ernst Dreher . 1902Musik:

Heimatlieder | | 2008


Ännchen von Tharau

Ännchen von Tharau ist´s, die mir gefällt sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, Wir sind gesinnt bei einander zu

Liebeslieder | Liederzeit: , | 1637