Bergmännisches Liederbuch von A - Z


Abend wird es wieder

Abend wird es wieder, Über Wald und Feld Säuselt Frieden nieder Und es ruht die Welt. Nur der Bach ergießet Sich am Felsen dort, Und er braust und fließet Immer, immer fort. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, Keine Glocke klinget Ihm ein Rastlied zu. So in deinem Streben Bist, mein Herz, auch du: Gott nur kann dir

Abendlieder | Liederzeit: | | 1837


Auf auf ihr Knappen die Gläser gefüllt

Auf auf ihr Knappen die Gläser gefüllt heut gilt es dem Bergmann zum Preise Hoch ehren wir jubelnd des Fleißes Bild in trauter Geselligkeit Kreise Wir bringen ein fröhlich „Glück Auf“ ihm dar der die Schätze der Teufe dem Lichte gebar Wo nimmer erleuchtet die schweigende Nacht in ernsten Geheimnissen waltet wo durch den mutig gesenkten Schacht der Gruben Gebäu

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Bergmannslieder | Liederzeit: | 1900


Aus grauer Städte Mauern

Aus grauer Städte Mauern Ziehn wir durch Wald und Feld. Wer bleibt, der mag versauern, Wir fahren in die Welt. Halli hallo, wir fahren, Wir fahren in die Welt Der Wald ist uns’re Liege, Der Himmel unser Zelt. Ob heiter oder trübe, Wir fahren in die Welt. Halli hallo, wir fahren, Wir fahren in die Welt Ein Heil dem deutschen

Wanderlieder | Liederzeit: , , | 1910


Bergjungleute sind wir von echtem Holz

Bergjungleute sind wir von echtem Holz die hier sich die Hände reichen Wir tragen schon Schlägel und Eisen mit Stolz als unsers Berufes Zeichen Bergjungmannen sind wir mit frischem Mut sind unserer Zukunft Schmiede Wir recken das Eisen, wir fachen die Glut beim fröhlichen Bergmannsliede Wir führen die Söge, wir schwingen das Beil mit mutigem Arbeitswillen Des großen Ganzen ein

Bergmannslieder | Liederzeit: | 1956


Das Lieben bringt groß Freud

Das Lieben bringt gross Freud das wissen alle Leut. Weiß mir ein schönes Schätzelein mit zwei schwarzbraunen Äugelein, das mir, das mir, das mir mein Herz erfreut. das mir, das mir, das mir mein Herz erfreut. Sie hat schwarzbraune Haar dazu zwei Äuglein klar Ihr sanfter Blick, ihr Zuckermund hat mir mein Herz im Leib verwundt hat mir mein Herz

Liebeslieder | Liederzeit: | 1825


Der Bergbau hoch hoch unser Stand

Der Bergbau hoch, hoch unser Stand das Leder und die Feder Wir preisen ihn von Land zu Land sein Bestes lobt ein Jeder Der Aktenwurm verdorrt, vergällt bei seinen staub´gen Schwarten für uns ist selbst die Unterwelt ein schöner Wundergarten Ein Bücherheld, ein armer Wicht verkriecht sich in Folianten der Knappe forcht den Teufel nicht nicht Rübezahls Trabanten Zwar muß

Bergmannslieder | | 1956


Der Bergmann ist wie weltbekannt

Der Bergmann ist, wie weltbekannt ein ganz gescheuter Mann und wenn er von dem A, B, C auch nicht die Bohne kann versteht er doch nach seiner Art Physik, Geometrie und wo ein Kunststück nötig ist verzagt der Bergmann nie Glück Auf ! Das Meter braucht der Bergmann nicht das hat er in der Faust er streckt die Fäuste hin

Bergmannslieder | Liederzeit: | 1900


Der Bergmann mit dem Hüttenmann

Der Bergmann mit dem Hüttenmann und Köhler einst sich stritte wer doch der ehrenvollste Mann wohl sei aus ihrer Mitte Der Bergmann, dem es dünkte schier die Ehre die gebühret mir begann mit freiem Tone Den Bergmann lobt man überall und tut ihn weidlich preisen sein Fleiß gewinnet das Metall mit Schlägel und mit Eisen Er hat bei Herrn und

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Bergmannslieder | | 1956


Der Mensch soll nicht stolz sein

Der Mensch soll nicht stolz sein auf Glück und auf Geld Es lenkt halt verschieden das Schicksal der Welt: Der Eine hat die Gaben, die Gott ihm beschert Der And´re muß graben tief unter der Erd´ Der Mensch soll nicht denken, ein anderer sei schlecht im Himmel hat ein jeder das nämliche Recht hat er viel oder hat er wenig,´s hat

Weisheit | Liederzeit: | 1855


Die du im Erdenschoße des Bergmanns starker Hort

Die du im Erdenschoße des Bergmanns starker Hort hör Barbara, du Große getreuer Knappen Wort Zu schwerem Werk wir fahren hinab den dunklen Schacht O mögst du uns bewahren in tiefer Bergesnacht Will uns der Fels zerschmettern droht donnernd uns der Tod in flammenden Schlagwettern so reiß uns aus der Not Die du im Kampf mit Geistern der Tiefe unser

Bergmannslieder | Liederzeit: | 1956




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