Bei Duisburg sind viele gefallen Bei Duisburg gingen viele verlor´ n Da waren zwei Rotgardisten Die einander die Treue geschwor´ n. Die schworen einander die Treue Sie hatten einander so lieb Sollte einer von beiden fallen Das der andere der Mutter dann schrieb. Da kam eine feindliche Kugel Durchbohrte dem einen das Herz Für die ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 2004


Wer zettelt immer die Kriege an Es sind doch immer die Gleichen Doch nie war es der Arbeitsmann Es sind immer nur die Reichen Sie gehen über Leichen Wer liefert die Waffen in jedem Staat Ob schwarz, ob weiß oder rot Panzer, Bomben und Stacheldraht Massengräber, blutige Saat Sie verkaufen den Tod Wenn auch das ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1950


Wir graben unsere Gräber wir schaufeln selbst uns ein. Wir müssen Totengräber und Leich in einem sein. Nur lustig eingefahren, geh fort, wem`s nicht gefällt. Sind andere da in Scharen. Es geht ums Geld, ums Geld. Verkrümmt , verdreckt, zertreten was kommt ihr nicht herein? Der Pfarrer wird schon beten, wenn unsere Kinder schrein. Die ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1927


Flammen schlagen aus dem Schacht Schachthaus stürzt in Schutt und Scherben Drunten in der Grubennacht Rast der Tod und sät Verderben. Tja, wenn auch die Grube brennt Tja, wenn auch die Menschheit flennt: Sicher sind vierzehn Prozent ! Menschen frißt die heiße Glut, frißt zweihundertsechzig Herzen. Menschen wälzen sich im Blut, Menschen winden sich in ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1926


Wir sind die Arrivierten – in der Proletenwelt. Wir sind die Untroffizierten – vor eure Front gestellt. Nur nicht in euern Kämpfen – fließt unser Blut. Wir sind die Bonzen, Bonzen, Bonzen. Uns geht `s gut. Ihr trefft uns auf Kongressen – in schönem Redefleiss. Bei Jubiläumsfressen – rinnt uns der dicke Schweiss. In Resolutionen ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1925


Wir sind der Pöbel. Gott sei Dank. Uns fügen? Wir haben nichts zu verlieren als unsere Ketten. Wir sind der Pöbel. Gott sei Dank. Uns mässigen? Erzählt das denen, deren Mass nicht überläuft. Wir sind der Pöbel. Gott sei Dank. Besonnenheit? Empfehlt sie denen, Die auf Polsterkissen lümmeln. Wir sind der Pöbel. Gott sei Dank. ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1925


Im Wahlkampf raufen die Parteien Um die Posten in der Republik Die Führer aller Farben schreien Vom General zum Bolschewik Jede biedere Untertanserscheinung Schmeißt ihre Stimme in die Urne rein Du hast ein Amt, doch deine Meinung Muß die Meinung der Zentrale sein Völker hört die Zentrale heraus zum Wahlgefecht Die Internationale Der Bonzen die ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1921


Es saßen sechs Kommunisten zu Essen in der Stadt. Sie saßen dort gefangen, weil sie Freiheitslieder sangen. Sie saßen dort gefangen sechzehn Wochen lang. Heraus, heraus, heraus, Revolution ! Trullala, trullala,  Freiheitsrepublik ist da. Trullala, trullala,  Freiheitsrepublik ! Blut muß fließen  –  Knüppel-knüppeldick. Es lebe hoch Spartakus  –   Räterepublik. Völker, Rache ! Schwinkt das Henkerbeil! ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1920


Im Ruhrgebiet da liegt ein Städtchen, das kennt ein jeder schon in diesem kleinen Städtchen, liegt eine Garnison, Garnison von lauter Rotgardisten ein ganzes Bataillon Im Jahre neunzehnhundertzwanzig, da brach der Kapp-Putsch aus da zogen all die Rotgardisten zu tausenden hinaus Beim letzten Abschiednehmen, beim letzten Scheideblick, ja Scheideblick Da riefen alle Eschener Mädchen, wann ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1920


Es zog ein Rotgardist hinaus für Freiheit und für Recht. Er ließ sein Mütterlein zuhaus zog mutig ins Gefecht. Und als die Stund der Trennung kam er traurig von ihr Abschied nahm sie aber leise zu ihm spricht „Spartakusmann, tu deine Pflicht .“ Das Volk stand auf, die Schlacht begann – die rote Garde wacht ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1920