Liederzeit: Volkstümliches Lied im 19. Jahrhundert

Volkstümliche Lieder sind Lieder, die von Profis oder Semiprofessionellen Verfassern im Stile von Volksliedern geschrieben wurden, meist auf ein bestimmtes Klischee von “Volkstümlichkeit” abzielend. Die beliebtesten volkstümlichen Lieder in 2017 waren Weisst du wieviel Sternlein stehen? (97.536 ) – Kein schöner Land in dieser Zeit (17.048 ) – Bunt sind schon die Wälder (13.862 ) – Fest soll mein Taufbund immer stehn (9.628 ) – Alle Vögel sind schon da (7.146 ) – Alles neu macht der Mai (4.918 ) – Im schönsten Wiesengrunde (4.756 ) – Wenn die Schwalben heimwärts ziehn (Scheiden tut weh) (4.145 )


mp3 anhören CD buch

´s wird besser gehn! ´s wird besser gehn!

S wird besser gehn s wird besser gehn Die Welt ist rund und muß sich drehn Das ist des Narren Sprüchelein Und bist du klug so stimmst du ein Seufzen und Klagen und Wüthen und Toben Mehret den Kummer erschweret das Leid Zage im Unglück nicht blicke nach Oben Immer ja wechselt die rollende Zeit S wird besser gehn s

Weisheit | Liederzeit: | 1829


A B C D wenn ich dich seh (Liebes-ABC)

A, B, C, D, Wenn ich dich seh Dich, meine süße Lust Klopft die empörte Brust Wird mir so wohl und weh Wenn ich dich seh E, F, G, H Wärst du doch da Drückte mein treuer Arm Holde, dich liebewarm Schätzchen, ach wärst du da Wärst du mir nah J, K und L Äuglein so hell Glänzten in Liebespracht

Liebeslieder | Liederzeit: | | 1826


A Busserl is an schnuckrig Ding

A Busserl is an schnuckrig Ding mer weiss nit, wie es tut mer isst es nit, mer trinkt´s auch nit und dennoch schmeckt´s so gut Und was a Schreiber schreiben kann wohl in zehntausend Stund das druckt a einzig Busserl aus dem Dirndl auf den Mund A Busserl is a schnuckrig Ding mer’s nit begreifen kann im Herzle is a

Liebeslieder | Liederzeit: | 1861


Abend wird es wieder

Abend wird es wieder, Über Wald und Feld Säuselt Frieden nieder Und es ruht die Welt. Nur der Bach ergießet Sich am Felsen dort, Und er braust und fließet Immer, immer fort. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, Keine Glocke klinget Ihm ein Rastlied zu. So in deinem Streben Bist, mein Herz, auch du: Gott nur kann dir

Abendlieder | Liederzeit: | | 1837


Abschied nehmen sagt er ist nit schön

Abschied nehmen sagt er ist nit schön sagt er Und es muß halt sagt er Doch gescheh n sagt er Wisch die Augen sagt er Heimlich aus sagt er Fallt ein Thränerl sagt er Still heraus Und das Thränerl sagt er Fallt in’s Gras sagt er Da geschiecht sagt er Weißt du was sagt er Wachst ein Blümel sagt er

Abschiedslieder | Liebeskummer | Liederzeit: | 1825


Ach ach wie sind die Zeiten schwer

Ach, ach, wie sind die Zeiten schwer man möchte bald vergehen! Flink Wein daher, flink Wein daher, dass wir sie übertsehen! Flink Wein daher, flink Wein daher, dass wir nicht gar vergehen! Der Wein hat Schultern gross und stark wirft Sorg und Plag’ und allen Quark mit Saus und Braus zum Haus hinaus! Text: Kopisch. in Allgemeines deutsches Liederlexikon (1844)

Trinklieder | Liederzeit: | 1844


Ach aus dieses Tales Gründen (Sehnsucht)

Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt Könnt ich doch den Ausgang finden Ach, wie fühlt ich mich beglückt Dort erblick ich schöne Hügel Ewig jung und ewig grün Hätt ich schwingen, hätt ich Flügel Nach den Hügeln zög ich hin Harmonien hör ich klingen Töne süßer Himmelsruh Und die leichten Winde bringen Mir der Düfte Balsam

Auswandererlieder | Liederzeit: | 1803


Ach da schwärm ich auf und nieder (Schweizer Heimweh)

Ach da schwärm ich auf und nieder Etwas das ich nie empfand Drängt mich quält mich immer müder O mein theures Vaterland Könnt ich dich doch wiedersehen Ach nur einmal wieder dich Ueber deinen Alpenhöhen Herzenssatt erathmen mich Sieh da stehn sie hingepflanzet Gottesberge wolkenschwer Bis zu ihm hinaufgeschanzet Um die freien Thäler her Wie die Quellenströme brausen Von der

Heimatlieder | Liederzeit: | 1828


Ach die Heimat seh ich wieder

Ach, die Heimat seh’ ich wieder wo in frommer Eltern Kreise bei der Hirten muntern Lieder schwand die erste Jugendzeit Die Erinnrung kehret wieder, doch die Zeit kehrt nie zurück. Dieser Augen sanfte Sterne wecken Sehnsucht mir im Herzen nach dem Lande, das so ferne, wo der Frauen schönste weilt. Doch seitdem ich dich gesehen hab ich dir den Preis erteilt Text und Musik:

Heimatlieder | Liebeslieder | Liederzeit: | 1844


Ach du klarblauer Himmel (Wohin mit der Freud)

Ach du klarblauer Himmel und wie schön bist du heut möcht ans Herz gleich dich drücken vor Jubel und Freud Aber´s geht doch nicht an denn du bist mir zu weit und mit all meiner Freud´ was fang ich doch an? Ach, du lichtgrüne Welt und wie strahlst du vor Lust und ich möcht mich gleich werfen dir voll Lieb

Liebeslieder | Liederzeit: | 1850