Mp3, CDs und Bücher dazu: :
CD buch

Auf, auf zum Kampf! Zum Kampf sind wir geboren.
Auf, auf zum Kampf, fürs Vaterland ins Feld!
Für Gott und Vaterland sind wir geboren
für Deutschlands Ruhm allhier auf dieser Welt

Was macht der Sohn der Mutter soviel Schmerzen,
bis dass sie ihn zum Kampfe auferzog.
Denn Liebe trägt sie stets in ihrem Herzen
drum Sohn vergiß es deiner Mutter nicht:


Der Vater weint, er weint des Sohnes wegen
weil er zum letzten Mal ihn vielleicht sieht
reicht ihm die Hand, gibt ihm den letzten Segen:
Wer weiß, ob wir uns wiedersehn


Da steht ein Mann, so fest wie eine Eiche
die schon so manchen wilden Sturm erlebt.
Vielleicht ist er schon morgen eine Leiche
wie es so manchem seiner Brüder geht


Das Mädchen weint, es weint schon viele Jahre
um den Geliebten so manche Viertelstund.
Den sie geliebt, er schlummert längst im Grabe
wie man vernahm vom Feinde schwer verwundt


Wir fürchten nicht den Donner der Kanonen,
ob er uns gleich zum Untergange droht.
Drum wollen wir es nochmal wiederholen
Der Tod im Feld ist doch der schönste Tod

Musik und Text: um 1890? –
 auf die gleiche Melodie wird gesungen


Die erste Strophe wurde zumeist mit einem anderen Schluß gesungen. in den Liederbüchern (auch in der Weltkriegs-Liedersammlung von 1926) steht aber die oben angegeben Strophe:

Auf, auf zum Kampf, zum Kampf! Zum Kampf sind wir geboren
Auf, auf zum Kampf, zum Kampf, zum Kampf fürs Vaterland
Dem Kaiser Wilhelm haben wir´s geschworen
Dem Kaiser Wilhelm reichen wir die Hand.

In der Soldatenlieder-Sammlung des DVA findet sich unter A 109 041 ( Eins.: Eggebrecht , Hpt. d. L. , Bromberg , Moltkestr. 6 ) diese 4-strophige Fassung:

Auf, auf zum Kampf, zum Kampf sind wir geboren
Auf, auf zum Kampf fürs Vaterland!
Dem Kaiser Wilhelm haben wir’s geschworen
Dem Kaiser Wilhelm reichen wir die Hand

Es steht ein Mann so fest wie eine Eiche
Es zieht ein Mann hinaus fürs Vaterland
Vielleicht ist er schon morgen eine Leiche

Wie er so viele seiner Brüder fand

Es macht der Sohn der Mutter viele Schmerzen
Es mach der Sohn der Mutter viele Pein
Die ihn getragen hat wohl unterm Herzen
Doch kann ich jetzt nicht bei der Mutter sein

Wir fürchten nicht den Donner der Kanonen
Wir fürchten nicht den Kampf in Feindesland
Dem Kaiser Wilhelm haben wir’s geschworen
Dem Kaiser Wilhelm reichen wir die Hand

u.a. in — Neues Liederbuch für Artilleristen (1893, dort als:  „Wohlauf Wohlauf zum Kampf sind wir geboren…“) — Es braust ein RufStolz ziehn wir in die Schlacht (1915) – Weltkriegs-Liedersammlung (1926)







Kinderspiele | Fussball-Lieder | Balladen | Kinderlieder | Liebeslieder | Weihnachtslieder