Als die wunderschöne Anna auf dem Breitensteine saß und kröllte ihre schwarzbraunen Haare so schön und kröllte ihre schwarzbraunen Haare so schön Sieh, da kam einmal ein Fähnrich geritten daher und sah die schöne Anna und die weinte so sehr und sah die schöne Anna und die weinte so sehr „Ach, du wunderschöne Anna warum weinest du ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1890


Komm zum Fenster, liebe Kleine Bringe Körnchen mit und Brot Schau im Hof dort auf dem Steine liegt ein Vöglein, es ist tot Eingefroren jedes Börnchen Jeder Futterplatz verschneit „Nur ein  Krümmchen, nur ein Körchen“ flehn die Sänger weit und breit Gib ein Körchen! Gib ein Krümchen! Streu´s vor unsers Hauses Tür Und der Frühling ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1890


Wo ein Altar steht, den der Lenz bekränzt, wo ein Banner weht, drauf die Leier glänzt wo der Rebe Gold schimmert im Pokal deutsches Auge zollt einen Freudenstrahl Wo die Liebe wohnt, wo ihr Lied erklingt die Begeist´rung thront und die Welt umschlingt wo der Himmel lacht in das Herz hinein wo kein Teufel wacht, ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1890


Hab auf Erden manchen Freund der es redlich mit mir meint; aber keiner meint´s so gut wie der Moselwein es tut. Glänzt im Glas er hell denk´ ich auf der Stell Bist mir der Liebste von allen, Gesell! Hab‘ ein Weibchen auch so zart und so recht von deutscher Art; meines Herzens Hochgenuss ist ihr ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1890


Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ´ne kleine Wanze Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ´ne kleine Wanze Seht euch nur die Wanze an wie die Wanze tanzen kann! Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ´ne kleine Wanze Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ´ne kleine Wanz Auf der Mauer, auf ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1890


Stille Nacht, heilige Nacht Alles schläft, einsam wacht Wohl so manches hungrige Paar Und der Kinder darbende Schar Seuft in stiller Nacht Stille Nacht, traurige Nacht ringsumher Lichterpracht ! In der Hütte nur Elend und Not kalt und öde, kein Licht und kein Brot. Schläft die Armut auf Stroh Stille Nacht, dunkle Nacht Drunten tief ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1890


Wir ritten scharf und schwangen frisch den Stahl, des Reiches Rächer nun reit ich auf dem Wirtshaustisch und schwing den blanken Becher. Das Gold, das uns der Stahl gewinnt im goldnen Wein das Gold zerrinnt: Stosst an! Der Wein soll leben! Frau Sonne, dir ein Glas zur Ehr‘! Wie lachst du heut so heiter! Oft ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1890


Wenn das Tagwerk ist beendet und der Becher schäumend winkt, den Gambrin zur Labung spendet Freunde, dann greift zu und trinkt! Schlürfet ein in vollen Zügen edlen, goldnen Gerstensaft; lasst von niemand euch betrügen Bier gibt Frohsinn, Mut und Kraft Wenn mal schwer die Sorgen drücken und der Wechsel bleibet aus, wenn Philister Mahnung schicken: ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1890


Sitz ich in froher Zecher Kreise und nehm´ das volle Glas zur Hand, trink ich nach alter deutscher Weise und nippe nicht an dem Rand! Die Väter haben´s uns gelehrt wie man die vollen Humpen leert! Denn die alten Deutschen tranken ja auch sie wohnten am Ufer des Rheins und lagen auf der Bärenhaut und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1890


O weh, wie dörrte allgemach das Land der Sonnenschein! Die Ströme werden träg und falsch die Bäche trocknen ein. Verdürstet schmachten Baum und Strauch die Blümlein welken hin. Wie freu´ ich mich, dass ich nicht auch ein Wassertrinker bin! Das Mühlrad, das so lustig ging blieb längst verdrossen stehn. Den Fischen scheint’s ein böses Ding ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1890