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Ein stolzes Schiff
Ein stolzes Schiff streicht einsam durch die Wellen Es führt uns uns´re deutschen Brüder fort! Die Flagge weht die weißen Segel schwellen Amerika ist der Bestimmungsort Auf dem Verdecke stehen noch einmal anzusehen das Vaterland, das heimatliche Grün Mann, Weib und Kind eh sie von dannen ziehen Jetzt ist die Zeit und Stunde da
Jetzt ist die Zeit und Stunde da allwo wir ziehen nach Amerika der Wagen steht schon vor der Tür mit Weib und Kindern ziehen wir. Auf auf ihr Brüder und seid stark (Das Kaplied)
Auf, auf! ihr Brüder und seid stark der Abschiedstag ist da! Schwer liegt er auf der Seele, schwer Wir sollen über Land und Meer ins heiße Afrika Die Abreis von Rußland
Die Abreis´ von Rußland Die fällt mir nicht schwer Denn was wir hier erlebten Das wünschen wir nicht mehr. Ach wie viele schöne Sachen
Ach wie viele schöne Sachen hört man aus Amerika. Dorthin wollen wir uns machen, das schönste Leben hat man da. Es brennt ein Weh (Banater Schwaben)
Es brennt ein Weh, wie Kindertränen brennen wenn Elternherzen hart und stiefgesinnt O, daß vom Mutterland uns Welten trennen und wir dem Vaterland nur Fremde sind Ade du teures Vaterland
Ade, du theures Vaterland, Es winkt zum Abschied unsere Hand; Zwar trübet sich nun unser Blick, Doch lächelt uns der Zukunft Glück; Im Vaterland nur Angst und Noth, Typhus, Jammer, Hungerstod; Drum suchen neue Heimat wir Amerika, bei dir, bei dir ... Ach merket auf (Susanna Cox, Ein Trauerlied)
Ein Trauerlied , enthaltend die Geschichte der Susanna Cox, welche in Reading wegen Ermordung ihres Kindes hingerichtet wurde.
Ach merket auf, ihr Menschen all, nun wird´s euch vorgesagt von einem sehr betrübten Fall, von einer armen Magd Sie hatte lang in Oley gedient, wohl bei dem Jacob Gehr: Ihr Name war Susanna Cox, wie ich ihn hab´ gehört Auf ihr Reichen auf ihr Armen auf und nach Amerika
Auf, ihr Reichen, auf, ihr Armen auf und nach Amerika Hier ist´s nicht mehr auszuhalten hört´s doch alle, fern und nah Ach aus dieses Tales Gründen (Sehnsucht)
Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt Könnt ich doch den Ausgang finden Ach, wie fühlt ich mich beglückt Dort erblick ich schöne Hügel Ewig jung und ewig grün Hätt ich schwingen, hätt ich Flügel Nach den Hügeln zög ich hin |