Unter meines Vaters seinem Fenster

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Unter meines Vaters seinem Fenster

Unter meines Vaters seinem Fenster
ach da gehn die Mädel wie Gespenster
Wenn die Leut nicht wärn
könnst mein Schätze! werd’n,
bis wir wieder grünen Hafer schneiden
Schatz, ich bin dir gut, ich mag dich leiden!

Und in meines Vaters seinem Garten,
Ach, da tun die Mädel auf mich warten.
Wenn die Leut nicht wärn
könnst mein Schätze! werd’n,
bis wir wieder grünen Hafer schneiden
Schatz, ich bin dir gut, ich mag dich leiden!

Mündlich aus Thüringen (1840). Auch bei Fink 200 und Hoffmann: Schlesische Volkslieder Nr. 141. Die Melodie ist eine Variante von: „Gestern Abend in der stillen Ruh“ und in Text und Melodie ebenfalls verwandt mit „Mädle ruck„.
Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 523)

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