Liederbuch der Fallschirmjäger

Abgeschmiert aus hundert Metern

Abgeschmiert aus hundert Metern Aus der alten Tante Ju Mit geschlossenem Schirm zur Erde dann hast du für immer Ruh Deine Knochen sind zerbrochen und der Schirm liegt obenauf und dann kommt der Sanka-Wagen sammelt deine Reste auf Kameraden stehn im Kreise sehen sich das Unglück an Jeder denkt dann still und leise morgen kommt gewiß ein andrer dran Und im Himmel angekommen steht

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1940


Als wir jüngst in Regensburg waren

Als wir jüngst in Regensburg waren, Sind wir über den Strudel gefahren; Da war´n viele Holden, die mitfahren wollten, Schwäbische, bayrische Dirndel juchhe Muß der Schiffmann fahren. Und ein Mädel von zwölf Jahren Ist mit über den Strudel gefahren, Weil sie noch nicht lieben kunnt, Kam sie sicher über’s Strudels Grund. Schwäbische, bayrische Dirndel juchhe Muß der Schiffmann fahren. Und

Lieder zur See | Scherzlieder | Liederzeit: | 1830


Alte Kameraden auf dem Kriegespfad

Alte Kameraden auf dem Kriegespfad in alter Freundschaft felsenfest und treu Ob in Kampfe oder Pulverdampf stets zusammen halten sie auf´s neu Zur Attacke geht es Schlag auf Schlag Ruhm und Ehr muß bringen uns der Sieg Los, Kameraden, frisch wird geladen Das ist unsere Marschmusik Ins Manöver zog das ganze Regiment ins Quartier zum nächsten Dorf, Potzelement und man hörte das

Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1889


Argonnerwald um Mitternacht

Argonnerwald, um Mitternacht Ein Pionier stand auf der Wacht Ein Sternlein hoch am Himmel stand Bringt ihm ´nen Gruß aus fernem Heimatland Und mit dem Spaten in der Hand Er vorne in der Sappe stand. Mit Sehnsucht denkt er an sein Lieb: Ob er sie wohl noch einmal wiedersieht? Und donnernd dröhnt die Artill’rie. Wir stehen vor der Infantrie. Granaten

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1914


Auf auf zum fröhlichen Jagen

Auf, auf zum fröhlichen Jagen, Auf in die grüne Heid, Es fängt schon an zu tagen, Es ist die schöne Zeit. Die Vögel in den Wäldern Sind schon vom Schlaf erwacht Und haben auf den Feldern Das Morgenlied vollbracht. Tridihejo, dihejo, dihedihedio Tridio, hejo, dihejo, tridio, tridio. Frühmorgens, als der Jäger In grünen Wald ‘neinkam, Da sah er mit Vergnügen

Jägerlieder | Liederzeit: | 1724


Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein (Erika)

Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein und das heisst Erika. Heiss von hunderttausend kleinen Bienelein wird umschwärmt, Erika. Denn ihr Herz ist voller Süssigkeit, zarter Duft entströmt dem Blütenkleid. Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein und das heisst Erika. In der Heimat wohnt ein kleines Mägdelein und das heisst Erika. Dieses Mädel ist mein treues Schätzelein und mein

Liebeslieder | Soldatenlieder | Liederzeit: | 1935


Auf der Lüneburger Heide

Auf der Lüneburger Heide In dem wunderschönen Land Ging ich auf und ging ich nieder Allerlei am Weg ich fand Valleri Valera ha ha ha und juheirassa bester Schatz, bester Schatz denn du weißt, du weißt es ja Brüder laßt die Gläser klingen Denn der Muskateller Wein Wird vom langen Stehen sauer Ausgetrunken muß er sein Valleri . . . Und

Jägerlieder | Liederzeit: | 1911


Auf du junger Wandersmann

Auf, du junger Wandersmann, jetzo kommt die Zeit heran, die Wanderszeit, die gibt uns Freud. Woll´n uns auf die Fahrt begeben, das ist unser schönstes Leben; große Wasser, Berg und Tal an zuschauen überall. An dem schönen Donaufluß findet man ja seine Lust und seine Freud auf grüner Heid, wo die Vöglein lieblich singen und die Hirschlein fröhlich springen; dann

Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | 1840


Aufm Wasa graset d Hasa

Auf’m Wase graset d´ Hase Und im Wasser gambel d´ Fisch Lieber will i gar koi Schätzle Als no so en Flederwisch Muetter, muscht mer, schlah me s’ Blechle, Türleshosa macha lau’, Daß i au so Türleshosa Wie der Herr Provisor hau’. Gang mer weg mit Sametschühla, Gang mer weg mit Bändela Bauramädla send mer liaber, Als so Kaffeebembela. Wo’n

Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1905


Aus grauer Städte Mauern

Aus grauer Städte Mauern Ziehn wir durch Wald und Feld. Wer bleibt, der mag versauern, Wir fahren in die Welt. Halli hallo, wir fahren, Wir fahren in die Welt Der Wald ist uns’re Liege, Der Himmel unser Zelt. Ob heiter oder trübe, Wir fahren in die Welt. Halli hallo, wir fahren, Wir fahren in die Welt Ein Heil dem deutschen

Wanderlieder | Liederzeit: , , | 1910