Scheffel (Victor von)


Das war der Herr von Rodenstein

Das war der Herr von Rodenstein der sprach: „Daß Gott mir helf´, gibt´s nirgend mehr ´nen Tropfen Wein des Nachts um halber zwölf?. Raus da! Raus da, aus dem Haus da! Herr Wirt, dass Gott mir helf gibt´s nirgend mehr ´nen Tropfen Wein des Nachts um halber zwölf?“ Er ritt landauf, landab im Trab kein Wirt liess ihn ins Haus;

Trinklieder | Liederzeit: | | 1886


Und wieder saß beim Weine im Waldhorn ob der Bruck

Und wieder saß beim Weine im Waldhorn ob der Bruck der Herr vom Rodensteine mit schwerem Schluck und Gluck. Der Wirt sprach tief in Trauer: Dass Gott sich mir erbarm Der sitzt wie eine Mauer und trinkt mich nächstens arm „Wie soll das all noch enden? Kein Pfennig gibt er her… Ich glaub, ich lass ihn pfänden sonst weicht er

Trinklieder | Liederzeit: | | 2006


Wer wankt zu Fuße ganz allein gen Heidelberg zum Hirschen

Wer wankt zu Fuße ganz allein gen Heidelberg zum Hirschen? Das ist der Herr von Rodenstein vorbei ist´s mit dem Pirschen „Herr Wirt! Ein Kännlein dünnes Bier und einen Harung im Salze Ich hab vom vielen Malvasier das Zipperlein am Halse.“ „Der schönste, größte Durst der Pfalz muß früh in Ruhstand sinken Das letzte Dorf des Odenwalds kann ich nicht

Weitere Volkslieder | | | 1886