Lieddichter: Eichendorff (Josef Freiherr von)

Eichendorff gehört zu den meist vertonten deutschsprachigen Dichtern. Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 bei Ratibor in Oberschlesien geboren. Er starb am 26. November 1857 in Neiße (Oberschlesien).

Oh wunderbares, tiefes Schweigen,wie einsam ist`s doch auf der Welt!Die Wälder nur sich leise neigen,als ging der Herr durchs stille Feld.     Ich fühl mich recht wie neu erschaffen.Wo ist die Sorge, wo die Not?Was mich noch gestern wollt erschlaffen-ich schäm mich des im Morgenrot. Die Welt mit ihrem Gram und …

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Geistliche Lieder | | 2005


Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküßt, daß sie im Blütenschimmer nun von ihm träumen müßt Der wind ging durch die Felder die Ähren wogten sacht es rauschten leis die Wälder so sternklar war die Nacht Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die …

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Abendlieder | 1870


Zur ewgen Ruh´ sie sangen die schöne Müllerin, die Sterbeglocken klangen noch übers Waldgut hin. Da steht ein Fels so kühle, wo keine Wandrer gehn, noch einmal nach der Mühle wollt dort der Jäger sehn. Die Wälder rauschten leise sein Jagen war vorbei, der blies so irre Weise als müsst‘ …

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Jägerlieder | Trauerlieder | 1857


Das Kind ruht aus vom Spielen Am Fenster rauscht die Nacht Die Engel Gottes im Kühlen Getreulich halten Wacht Am Bettlein still sie stehen Der Morgen graut noch kaum Sie küssen´s, eh sie gehen Das Kindlein lacht im Traum Text: Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Musik: auf die Melodie von …

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Geistliche Lieder | Schlaflieder | 1857


O du stille Zeit, Kommst, eh wir´s gedacht über die Berge weit, über die Berge weit Gute Nacht! In der Einsamkeit rauscht es nun sacht, Über die Berge weit, über die Berge weit, Gute Nacht! Text: Joseph v. Eichendorff (1788-1857) Musik: Cesar Bresgen (1913-1988)

Abendlieder | 1857


Ich hör´ die Bächlein rauschen im Walde her und hin. Im Walde, in dem Rauschen ich weiss nicht, wo ich bin. Die Nachtigallen schlagen hier in der Einsamkeit, als wollten sie was sagen von alter schöner Zeit. Die Mondesschimmer fliegen als säh‘ ich unter mir das Schloss im Tale liegen …

Ich hör die Bächlein rauschen Weiterlesen »

Liebeskummer | Trauerlieder | 1856


Es schienen so golden die Sterne am Fenster ich einsam stand und hörte aus weiter Ferne ein Posthorn im stillen Land. Das Herz mir im Leib entbrennte da hab´ ich heimlich gedacht: Ach, wer da mitreisen könnte in der prächtigen Sommernacht! Zwei junge Gesellen gingen vorüber am Bergeshang, ich hörte …

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Sommerlieder | , | 1843


Bei dem angenehmsten Wetter Singen alle Vögelein, Klatscht der Regen auf die Blätter, Sing ich so für mich allein. Denn mein Aug kann nichts entdecken, Wenn der Blitz auch grausam glüht, Was im Wandern könnt erschrecken Ein zufriedenes Gemüt. Frei von Mammon will ich schreiten Auf dem Feld der Wissenschaft, …

Bei dem angenehmsten Wetter (Der zufriedene Student) Weiterlesen »

Studentenlieder | 1843


O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, Du meiner Lust und Wehen Andächt´ger Aufenthalt. Da draußen, stets betrogen, Saust die geschäft´ge Welt; Schlag noch einmal die Bogen, Um mich, du grünes Zelt. Wenn es beginnt zu tagen, Die Erde dampft und blinkt, Die Vögel lustig schlagen, Daß dir …

O Täler weit o Höhen Weiterlesen »

Heimatlieder | | 1843


Wer hat dich, du schöner Wald aufgebaut so hoch da droben? Wohl dem Meister will ich loben so lang noch meine Stimm erschallt Lebe wohl, lebe wohl! Lebe wohl, lebe wohl, du schöner Wald! Tief die Welt verworren schallt oben einsam Rehe grasen und wir ziehen fort und blasen dass …

Wer hat dich du schöner Wald aufgebaut Weiterlesen »

Heimatlieder | 1841