Arndt (Ernst Moritz)


Auf bleibet treu und haltet fest

Auf bleibet treu und haltet fest so wird euch mehr gelingen wer sich von Gott nicht scheiden läßt der kann die Hölle zwingen Der alte Gott, der deutsche Gott läßt sich noch immer schauen und macht des Teufels List zu Spott und seinen Stolz zu Grauen Auf , bleibet treu und haltet aus wie Lug und Trug auch schnauben der

Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1813


Auf danket Gott und betet an

Auf, danket Gott und betet an den Helden aller Helden von dem die Erden ab und an und alle Himmel melden Auf! werdet heute Ein Gesang Auf! klinget heute Einen Klang Gott sei allein die Ehre Denn trotzig gleich der Meeresflut wenn wilde Stürme brausen ergoß sich grimmer Feinde Wut mit Schrecken, Angst und Grausen Voran zog Hunger, Pest und

Geistliche Lieder | Liederzeit: | | 1820


Aus Feuer ward der Geist geschaffen

Aus Feuer ward der Geist geschaffen drum schenkt mir süßes Feuer ein die Lust der Lieder und der Waffen die Lust der Liebe schenkt mir ein der Trauben süßes Sonnenblut das Wunder glaubt und Wunder tut Was soll ich mit dem Zeuge machen dem Wasser ohne Saft und Kraft gemacht für Kröten, Frösche, Drachen und für die ganze Würmerschaft Für

Trinklieder | Liederzeit: | 1817


Bei Colberg auf der grünen Au (Gneisenau)

Bei Colberg auf der grünen Au Juchheididei Juchheididei geht’s mit dem Leben nicht zu genau Juchhei Juchhei Juchhei Da donnert’s von Kanonen da sät man blaue Bohnen die nimmer Stengel treiben bei Colberg auf der Au Bei Colberg hat es flinken Tanz Juchheididei Juchheididei um Mauer und Graben um Wall und Schanz Juchhei Juchhei Juchhei Sie tanzen also munter daß

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1813


Brauset Stürme schäume Meer

Brauset, Stürme! schäume Meer Mir im Herzen braust es mehr Schlage, Unglückswetter, ein Mut will trotzig oben sein Schwillt die Flut ins Himmelshaus Keine Anker wirft er aus Schmettern Blitze höllentief Blickt sein freies Aug nicht schief Freudig schießt er auf Gefahr Wie auf Raub der Sonnenaar Stürzt mit Wangen frisch und rot Kühn hinein in tiefsten Tod Froh für

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1812


Brauset Winde schäume Meer (1811)

Brauset, Winde! schäume Meer Mir im Herzen braust es mehr Schlage, Unglückswetter, ein Mut will trotzig oben sein Schwillt die Flut ins Himmelshaus Keine Anker wirft er aus Schmettern Blitze höllentief Blickt sein freies Aug nicht schief Freudig schießt er auf Gefahr Wie auf Raub der Sonnenaar Stürzt mit Wangen frisch und rot Kühn hinein in tiefsten Tod Froh für

Soldatenlieder | Liederzeit: | 1811


Bringt mir Blut der edlen Reben

Bringt mir Blut der edlen Reben bringt mir Wein! Wie ein Frühlingsvogel schweben in den Lüften soll mein Leben in dem Wein Bringt mir Epheu bringt mir Rosen zu dem Wein! mag Fortuna sich erbosen selbst will ich mein Glück mir losen in dem Wein Bringt mir auch das darf nicht fehlen bei dem Wein – echte, treue, deutsche Seelen

Trinklieder | Liederzeit: | 1818


Der Gott der Eisen wachsen ließ

Der Gott, der Eisen wachsen ließ der wollte keine Knechte, drum gab er Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in seine Rechte; drum gab er ihm den kühnen Mut den Zorn der freien Rede, daß er bestände bis aufs Blut bis in den Tod die Fehde So wollen wir, was Gott gewollt mit rechter Treue halten und nimmer im Tyrannensold

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1812


Der Knabe Robert fest und wert

Der Knabe Robert fest und wert hält in der Hand ein blankes Schwert Er legt das Schwert auf den Altar und schwört beim Himmel treu und wahr Ich schwöre dir, o Vaterland mit blankem Schwert in fester Hand An des Altares heil´gem Schrein bis in den Tod dir treu zu sein Ich schwöre dir, o Freiheit, auch zu dienen bis

Kriegspropaganda | Liederzeit: | 1860


Deutsches Herz verzage nicht

Deutsches Herz, verzage nicht tu, was dein Gewissen spricht, dieser Strahl des Himmelslichts tue recht und fürchte nichts. Baue nicht auf bunten Schein Lug und Trug ist dir zu fein, schlecht gerät dir List und Kunst Freiheit wird dir eitel Dunst. Doch die Treue ehrenfest und die Liebe, die nicht lässt, Einfalt, Demut, Redichkeit stehn dir wohl, du Sohn vom

Deutschlandlieder | Liederzeit: | 1913