In meines Buhlen Gärtelein

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In meines Buhlen Gärtelein
da lag ich und schlief
da träumte mir ein Träumelein
wies schneiet über mich

Und da ich nun erwachte
und es war aber nicht
es warn die roten Röselein,
die blühten über mich

Ich brach mir d‘ Röslein abe
zu einem Kranze
ich schickt sie meim Feinsliebchen
zum Lobetanze

So bauet ich mir ein Häuselein
von Petersiligen
womit war es bedecket?
mit roten Liligen

Und da mein Haus gebauet war
beschert mir Gott ein Weib
ein Mägdelein von achtzehn Jahrn
da war gut wohnen bei

Nach dem „Bergliederbüchlein.“ (1740. Vgl. Liederhort. S. 116.) Das. S. 104 u. 105, Nr. 83 u. 84.
in Deutscher Liederhort (1856, Nr. 154c)

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1740)

Anmerkungen zu "In meines Buhlen Gärtelein"

3, 4. Lobetanz, Ehrentanz.

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