In Dulci Jubilo

Älteste Fassung

In Dulci Jubilo

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In dulci jubilo
Singet und seid froh!
Aller unser Wonne
leit in praesepio
Sie leuchtet vor die Sonne
matris in gremio
Qui Alpha es et O

O Jesu parvule
nach Dir ist mir so weh.
Tröst mir mein Gemüte
o puer optime,
durch aller Jungfrauen Güte
princeps gloriae.
Trahe me post te

Ubi sunt gaudia ?
Rindert mehr denn da
Do die Vöglin singen
Nova cantica
Und die Schellchen klingen
In regis curia

Mater et filia
Ist Jungfrau Maria
Wir waren gar verdorben
per nostra crimina
Nun hat sie uns erworben
Celorum gaudia –
0 Quanta gracia !

Text und Musik: nach einem Manuskript aus dem 15. Jahrhundert
in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1929 „In dulci jubilo“ – halblateinisches Weihnachtslied“)

Nach der Handschrift Nr. 1305 auf der Leipziger Univ.-Bibliothek Anfang des 15. Jahrhunderts geschrieben. Dort steht auch die Melodie dazu (s. Orig. im Altd. Liederb. Nr. 528. wo auch die Literaturangabcn). Ein Text gleichen Alters aus einer Breslauer Handschrift des 15. Jahrhunderts (Abdruck bei Hoffmann in seinem Büchlein „In Dulci Jubilo 1861, S. 46. ) weicht etwas ab und hat 4. und 3. Strophe vertauscht. Das Mischlied ging im 16. und 17. Jahrhundert in alle protestantischen und katholischen Gesangbücher über. (Böhme)

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1420)



Anmerkungen zu "In Dulci Jubilo"

Erklärungen:

  • 1, 3 leit, liegt.
  • 3, 2 nindert, nirgend.
  • 3, 3 Später (1537) steht „die Englein“ singen.

Öfters parodiert ,z.B. in der Eskimojade vom Ende des 19. Jahrhunderts oder einem Studentenlied

"In Dulci Jubilo" in diesen Liederbüchern

u.a. in: Wienhäuser Liederbuch (1470) —  Feuerwerker-Liederbuch (1883) – Alpenrose (1924 , anderer Text) — Alte Weihnachtslieder (1928) — Blaue Fahnen (1930) —