Bremer Stadtmusikanten

Ich ging bei nächtlich stillem Haine

Ich ging bei nächtlich stillem Haine
und zwar bei hellem Mondenscheine
sah ich von fern ein Mädchen stehn
sie war so schöne wie eine Rebe
sie war, bei Gott, so wahr ich lebe
die Schönste, die ich je gesehn

Als sie mich sah, da wollt´ sie fliehen
sie floh, das war ja ihr Bemühen
ich faßte sie am Arm und sprach
„Schön Schätzlein, willst du mich verlassen
willst du mich lieben oder hassen?“
Die Antwort war ein leises „Ja“


Als sie mich sah, da wollt sie fliehen
Aber trostlos war ja ihr Bemühen
Ich fasste sie beim Kleid u. sprach
Ach Mädchen, willst du mich verlassen
Willst du mich lieben oder hassen?
Ihre Antwort war: Ich liebe dich.
( DVA A 107 024 )


Wir setzten uns ins Grüne nieder
ich küßte sie und sie mich wieder
 wir kannten uns vor Liebe kaum
und so verschwand sie unter Küssen
wollt ihr es dennoch weiter wissen
Ich wachte auf, es war ein Traum

Text und Musik: Verfasser unbekannt – aus dem ersten Weltkrieg – oder vorher –
in: Soldatenlieder-Sammlung (1914-1918, DVA A 107 024, über Wilhelm Scheuren , Feldartill.-Reg. 44, 1. Batt., 16. Div., 8. Armeekorps, an Prof. Kentenich , Trier ans DVA ) — Wie´s klingt und singt (1936)

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Liederthema: Liebeslieder
(2008)
Schlagwort: |


Empfehlung: Liebeslieder-Album

Liebeslieder

Preis der deutschen Schallplattenkritik für das Liebeslieder Album der Grenzgänger! Von Heines „Loreley“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis zu einer an Elvis Presleys „Fever“ erinnernden Version von „Wenn alle Brunnen fliessen“. Am Ende dann Schillers „Ode an die Freude“ und ein Hochzeitstanz, der Mendelssohn-Bartholdy und Wagner vereint!. Ein außergewöhnliches Album mit aufwändig gestaltetem, 40-seitigen Booklet mit allen Texten und Hintergründen zu den Liedern.