Het waren twee koningskinderen goed

Das Weltweib

Home » Balladen »

Het waren twee koningskinderen goed
zij waren hoog geboren
zij konden van alle haers vaders goed
malkanderen geen trouw beloven

Zuster zeide hij zuster mijn
mijn zuster landesvrouwe
woudt gij mij vrouwekleiders aandoen
groot wonder zult gijder aanschouwen

Broeder zeide zij broeder mijn
dat waar ons beide groot schande
daar vrijdt zoo menigen koningskind
zoo ver al in vreemde landen

Hij schoot aan een hemdetjen wit
een hemdetjen wit van zijde
daar over schoot hijder een rokjen rood
een rokjen van kermeszijde

Hij zetten een kroon al op zijn hoofd
een kroon was rood van gouwe
hij zag uit zijn bruin oogen zoo
wel gelijk een wereldsche vrouwe

Nu zadelt mij mijn beste paerd
mijn alderbeste van vijven
dat ik mag rijden over berg
over dal al na mijn zoete liefjen

Hij reed over berg over dieper dal
zoo meniger stoute mijlen
zoo lang dat hij voor dat hooge huis
quam daar de schoone zat op der tinnen

Kijk uit vader kijk uit moeder
kijkt uit broeders alle vijven
hier komt dat wijf dat wereldsche wijf
op een appelgraauwe ros aanrijden

Zegt mijn zegt mijn wel wereldsch wijf
zegt mijn bij uwer machten
hoe veel mannen hebt gijder gehad
op een wintersche koude nachten

Zij stak op haar handjes twee
haar vingers alle achten
alzoo veel mannen heb icker gehad
al op een wintersche koude nachten

Zegt mijn zegt mijn wel wereldsch wijf
bij wie zoo wilt gij slapen
bij mijn of bij mijn schildeknecht
of bij mijn onderzaaten

Bij jou of bij jou schildeknecht niet
noch bij jou onderzaaten
heer koning gy hebter een dochterkijn
wou gijder mijn dat toelaten

s Nachts omtrent der middernacht
het meisken weende zeere
wie heeftet mijn jongste dochter gedaan
of gesproken al aan haar eere

Niemand en heefter mijn leed gedaan
noch gesproken al aan mijn eere
het wereldswijf isser zoo moede gegaan
zij kan haar wenden noch keeren

De vader haald op zijn slinker hand
hij sloegze onder haar wangen
zoo datze neder ter aarden viel
de traanen schoten over haar wangen

O vader zeide zij vader van mijn die slag
zal u berouwen als morgen
ochtend dat haantjen kraait groot wonder
zult gij daer aanschouwen

s Morgens vroeg het was schoon dag
d haan kraaide om te kleeden
doen was zijn jongste dochterkijn
met het wereldsche wijf gereden

Nu zadelt mij mijn beste paard
mijn beste ros van vijven
de bloempjes die aan de groene dale staan
zullen mijnder de weg wel wijzen

Hij reed over berg over dieper dal
zoo meniger stoute mijlen
zoo lang hij bij een schaapherder kwam
die zijn schaapjes daar ging weiden

Zegt mijn zegt mijn schaapherder fijn
zegt mijn bij uwer trouwen
wie komen al deze schaapjes toe
die de ooren blinken van gouwe

Als ik het immers zeggen moet
ik zeg bij mijnder trouwen
die komen dat wijf dat wereldsche wijf
toe met haren wel landesvrouwen

Zegt mijn zegt mijn schaapherder fijn
zegt mijn bij uwer trouwen
wie komter dat huis dat hooge huis
toe daar de vensters blinken van gouwe

Als ik het immers zeggen moet
ik zeg bij mijnder trouwen
het komter dat wijf dat wereldsche wijf
toe met haren wel landesvrouwen

Komen zij dat wijf dat wereldswijf
toe met haren wel landesvrouwen
ja want gisteren avond heeft hijze gehaald
en morgen zoo zal hijze trouwen

Heb ik mijn dochter zoo welle besteed
zoo wil ik wederom keeren
al na mijn eigen koningrijk
en na mijn landesheeren

aus: Scheltema’s Sammlung (Anfang des 18 Jahrhunderts).  Das Lied hat die Überschrift: „Een Nieuw Amoureus Liedeken van t Wereltsche Wijf Stemme Het waren twee Gesusters in het Wout“ Trotzdem aber wohl sehr alt
in Horae Belgicae II, Nr. 14

Liederthema:
Liederzeit: vor 1800 : Zeitraum:
Orte:
Geschichte dieses Liedes:
Archivnummer: BSMA

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: Ein bis um die Mitte des 19.  Jahrhunderts gesungenes Lied von einem jungen Markgrafen, der als Frau bzw. Küchenmagd verkleidet um die begehrte Königstochter wirbt und sein Ziel erreicht… Ein niederländisches Lied „Het waren twee koningskinder“ Horae belg II Nr 14 behandelt ein ganz ähnliches Abenteuer von einem verliebten ... weiter lesen

Letzte Aktualisierung am 17.06.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Abweichungen im Text

Automatisierte Übersetzung:

Sie waren zwei Königskinder und
sie wurden hoch geboren
Von all der Güte ihrer Väter
Konnten sich gegenseitig keine Treue versprechen

Schwester, sagte er, meine Schwester
Meine Schwester Landsmännin
Willst du mir die Leitung der Frauen übertragen
Großes Wunder sollst du sehn

Bruder sie sagte Bruder mein
dass, wo wir beide große Schande
Es befreit so manches Königskind
So weit in fremden Landen

Er zog ein weißes Hemd an
Ein Hemd aus weißer Seide
Darüber trug er einen roten Rock
Einen Rock von schöner Seide

Er setzte schon eine Krone auf sein Haupt
Eine Krone war rot mit Gold
schaute er aus seinen braunen Augen wie
wie eine weltliche Frau

Jetzt sattelt mich mein bestes Pferd
mein bestes von Fünfen
Dass ich über den Berg reite
Über das Tal, ganz nach meiner süßen Liebe

Er ritt über Berg und durch tiefes Tal
So viele ungezogene Meilen
So lange, bis er zu dem hohen Haus kam
Wo die Schöne auf den Bänken saß

Schau raus Vater schau raus Mutter
Aufgepasst, Brüder, alle fünf
Hier kommt das Weib, das weltliche Weib
auf einem apfelgrauen Ross

Sagt, meine Dame, sagt, meine Dame
Sagt, meine bei deinen Kräften
Wie viele Männer hattest du
In einer kalten Winternacht

Sie legte ihre Hände auf zwei
Ihre Finger alle Achten
So viele Männer hat icker gehabt
Alle in einer kalten Winternacht

Sagt meine sagt meine weltliche Frau
Mit wem wollt ihr schlafen
Mit mir oder meinem Lakaien
Oder mit meinen Untergebenen

Nicht mit dir oder deinem Lakaien
noch mit deinen Konkubinen
Herr König, Ihr habt eine Tochter, ein Kind.
Würdet Ihr mir erlauben

In der Nacht um Mitternacht
weinte das Mädchen bitterlich
Wer hat meine jüngste Tochter
Oder zu ihrer Ehre gesprochen?

Keiner hat meine Not getan
Noch zu meiner Ehre gesprochen
Die weltliche Frau ist so müde geworden
Sie kann sich weder drehen noch wenden

Der Vater hob seine schleimige Hand
Er schlug ihr auf die Wangen
dass sie auf die Erde fiel
Tränen liefen ihr über die Wangen

O Vater, sagte sie, mein Vater, der Schlag
Ich werde es bereuen, wenn morgen
Morgen der Hahn kräht großes Wunder
Du wirst es sehen

Früh am Morgen war es ein schöner Tag.
Der Hahn krähte zum Anziehen
Und die Frau seiner jüngsten Tochter
Mit der weltlichen Frau geritten

Nun sattelt mich mein bestes Pferd
Mein bestes Ross der Fünfer
Die Blumen auf der grünen Wiese
Werden mir den Weg zeigen

Er ritt über Berge und durch tiefe Täler
So viele ungezogene Meilen
Bis er zu einem Hirten kam
Der dort seine Schafe weiden ließ

Sagt mein Hirte fein
Sagt mein bei deiner Hochzeit
Wem gehören all diese Schafe
deren Ohren mit Gold glänzen

Wenn ich es doch sagen muss
Sage ich bei meiner Hochzeit
Zu dieser Frau, dieser weltlichen Frau
Mit ihren wohlgeborenen Landfrauen

Sagt mein Hirte fein
Sag mir bei deiner Heirat
Wer wird das Haus betreten, das hohe Haus
Wo die Fenster mit Gold glänzen

Wenn ich es doch sagen muss
Ich sage bei meiner Hochzeit
Zu dieser Frau, dieser weltlichen Frau
Mit ihren Landfrauen

Sie bringen die Frau, die weltliche Frau
mit ihren wohlerzogenen Landfrauen
Ja, denn letzte Nacht hat er sie bekommen
Und morgen wird er sie heiraten

Habe ich meine Tochter so gut ausgegeben
So will ich zurückkehren
In mein eigenes Reich
Und nach meinen Landsleuten

Automatisierte Übersetzung: mit DeepL.com (kostenlose Version)