Gefangen in maurischer Wüste

Gefangenenlieder | Soldatenlieder | | 1900

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Gefangen in maurischer Wüste
liegt ein sterbender Fremdenlegionär
Die Augen nach Norden gerichtet
seine Heimat, die sieht er nicht mehr
Teure Schwalben aus Frankreichs grünen Auen
bringt mir den Gruß aus fernem Heimatland
Ach wär´s mir doch vergönnt, die Heimatflur zu schauen,
bringt mir den Gruß aus fernem Heimatland

Schon zweimal ist´s Frühling geworden
er hat mein Gebet nicht gehört
Die Schwalben, sie zogen nach Norden,
ohne Gruß sind sie wiedergekehrt.
Teure Schwalben aus Frankreichs grünen Auen..

Dort jenseits, am Ufer des Rheines
Wo die Tage der Jugend entflohn
Da sitzt eine Mutter und weinet
Um ihren verlorenen Sohn.
Teure Schwalben aus Frankreichs grünen Auen…

anderer Version der ersten Strophe:

Gefangen in maurischer Wüste
steht ein Krieger mit wehmütigem Blick
er denkt an vergangene Zeiten
er denkt an die Heimat zurück
Teure Schwalben aus Frankreichs grünen Auen
die ihr den Weg durch Sand und Wüste fand´t
bringt mir ´nen Gruß aus fernem Heimatland

Text und Musik: unbekannt vor 1900
Musik: von Auguste Mathieu Panseron ?

in Wie´s klingt und singt (1936) — Liederbuch der Fallschirmjäger (1983)

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