Bremer Stadtmusikanten

Liederbuch der Fallschirmjäger

| | 1983

Das Liederbuch der Fallschirmjäger , herausgegeben vom Bund deutscher Fallschirmjäger e. V. 1983 , erschien im Selbstverlag und war nur für den eigenen Gebrauch bestimmt. Im Geleitwort wünscht Rudolf Witzig , der erste Vorsitzende des Bundes Deutscher Fallschirmjäger, daß „die schönen Lieder nicht vergessen, sondern von jung und alt in unserer Kameradschaft gesungen werden.“ Gleich daneben wird der Fahnenspruch der Standarte des Fallsch. Inf. Btl. in Braunschweig aus dem Dritten Reich zitiert (Dieser zitiert wiederum Schiller)

Dennoch wird hier ohne große Scheu angeknüpft an Lieder und Traditionen aus dem Dritten Reich. Die deutsche Nationalhymne wird dementsprechend mit allen drei Strophen präsentiert. hierzu kommen Lieder aus dem dritten Reich (Rot scheint die Sonne, Auf Kreta im Sturm und im Regen…) und In dem Lied Es lebt der Schütze froh und frei wird noch vierzig Jahre nach Kriegsende von einem großdeutschen Reich gefaselt! Aber auch „Schwarzbraun ist die Haselnuß“ oder „Lustig ist das Zigeunerleben“ stehen in dem Buch. So wird dann das Leben der Sinti und Roma als zuckersüßer Kitsch geschunkelt und gleichzeitig das Liedgut derjenigen gesungen, die mithalfen, sie in Massen zu ermorden. Von wegen: Böse Menschen haben keine Lieder…

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Liederbuch der Fallschirmjäger im Archiv:

Wenn alle Brünnlein fließen

Wenn alle Brünnlein fließen, So muß man trinken Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf, Tu ich ihm winken, Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf, Ju, ja, rufen darf, Tu ich ihm winken. Ja, winken mit den Äugelein, Und treten auf den Fuß; ’s ist eine in der Stube drin, Die meine werden muß, […]

Der Winter ist vergangen

Der Winter ist vergangen ich seh des Maien Schein Ich seh die Blümlein prangen des ist mein Herz erfreut So fern in jenem Tale Da ist gar lustig sein da singt Frau Nachtigalle und manch Waldvögelein Ich gehe, ein Mai zu hauen Hin durch das grüne Gras Schenk meinem Buhl die Treue, Die mir die […]

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn, Und alles was er blies das war verlorn. Soll es denn alles verloren seyn? Ich wollte lieber kein Jäger seyn. Er zog sein Netz wohl über den Strauch, da sprang ein schwarzbraunes Tierlein heraus. Ei Tierlein, laß deine Füße nur stahn, meine schneeweiße Hündlein, die fangen dich schon […]

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