Bremer Stadtmusikanten

Scheu

Andreas Scheu oder Just Scheu

| 1970

Zu dem Namen „Scheu“ gibt es zwei Einträge:

  • Scheu, Andreas
    Andreas Scheu, geboren am 27. 1. 1844 Wien und gestorben am 29. 8. 1927 in Rapperswil (Schweiz), war Schriftsteller und sozialdemokratischer Politiker. Er wirkte ab 1867 im Arbeiterbildungsverein Wien bei zahlreichen Versammlungen als Redner und ab 1870 als Herausgeber des Wochenblatts „Volkswille“. 1872 schloss er sich den radikalen Sozialisten an und war 1874 am Parteitag in Neudörfl beteiligt. Im selben Jahr wanderte er nach England aus, 1912 übersiedelte er nach Weimar und 1914 in die Schweiz. (Quelle)
  • Scheu, Just
    Just Scheu wurde am 22. Februar 1903 in Mainz und starb am 8. August 1956 in Bad Mergentheim. Dem Komponisten und Autoren  von Schlagern und Operetten wird „Wir lagen vor Madagaskar“ zugeschrieben, das er 1934 verfasst haben soll. Über sein Leben während der nationalsozialistischen Diktatur ist hier noch nichts bekannt. Nach 1945 arbeitete er als Sprecher und Autor für den Nordwestdeutschen Rundfunk. (Quelle)
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"Scheu" im Archiv:

Als ich an einem Sommertag

Als ich an einem Sommertag, valleri dumda! im grünen Wald im Schatten lag, valleri dumda! sah ich von fern ein Mädchen stehn die war ganz unbeschreiblich schön. Valleri, valleri dumdari, Valleri, valleri, valleri dumda! Und als das Mädchen mich erblickt nahm sie die Flucht in Wald zurück Ich aber eilte auf sie zu und sprach: „Mein Kind, was fliehest du?“ […]

Bierburg war ein schönes Städtchen

Bierburg war ein schönes Städtchen wegen seiner holden Mädchen war´s bekannt so fern und nah und der Geister Capua nannten es die Dichter Drinnen wohneten die reichen Börsenmäkler und dergleichen Draußen aber rundherum gab´s viel schwarzes Publikum zwischen den Fabriken Ganz besonders abendnächtig war die Gegend dort verdächtig Ganze Haufen konnt´ man sehn schimpfend stets […]

Wohin o Mensch dein Auge sieht (Die Arbeit)

Wohin o Mensch dein Auge siehtso weit auf reich bebauten Flurender goldne Strahl der Sonne glühtschaust du der Arbeit SegensspurenSie sät das Korn, sie pflegt die Saatund mäht die Frucht der goldnen Ährensie baut der Mühle wuchtig Radund liefert Brot uns zu ernähren Drum laßt uns ihr Panier entfaltenstets höher, freier soll es wehnim Kampf mit […]

Jungdeutsch eine Freude

Jungdeutsch eine Freude frei und ohne Scheu Göttliches Gebäude Vaterlandes Treu Leuchte in die Ferne durch die dunkle Nacht Sterben woll´n wir gerne wenn das Volk aufwacht Oberschlesische Brüder wir stehen treu zu euch eure Not löst Lieder einend Volk und Reich Alles sei geteilet wes der Stand auch sei Wir sind hergeeilet Deutsche stehn […]

In der guten alten Zeit (Marmeladenlied)

In der guten alten Zeitschmierte uns die Mutterauf das liebe täglich Brotnoch ´ne Lage ButterAber leider mangelt´s heutan der nöt´gen Fettigkeitweil der Feind sein Fett bekommtstets von uns so promptwenn der Magen knurrtes wird nicht gemurrt Ja, wir essen Marmeladeund das ist es ja geradewas uns gibt stets frohen Mutwas uns geht in Fleisch und […]

Stimmt an das Lied der hohen Braut (Lied der Arbeit)

Stimmt an das Lied der hohen Braut die schon dem Menschen angetrau, eh er selbst Mensch ward noch Was sein ist auf dem Erdenrund entsprang aus diesem treuen Bund Die Arbeit hoch! Als er vertiert, noch scheu und wild durch schreckenvolles Urgefild und finstre Wälder kroch Wer gab dem Arm die erste Wehr? Die Arbeit […]


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