Mutter, wozu hast Du Deinen aufgezogen Hast Dich zwanzig Jahr um ihn gequält? Wozu ist er Dir in Deinen Arm geflogen Und Du hast ihm leise was erzählt? Bis sie ihn Dir weggenommen haben Für den Graben, Mutter, für den Graben Junge, kannst Du noch an Vater denken? Vater nahm Dich oft auf seinen Arm ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1926


Nach dem Krieg, nach dem Krieg Wenn erst unser der Sieg Und wir sind wieder glücklich zu Haus Wenn der Hauswirt dann glaubt Mit der Miete er schraubt Er uns Ärgern könnt ziehn wir aus, Sag dann schlau zu der Frau, Komm husch husch in den Busch In dem wald ist gesünder die Luft, Steigre ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1918


Du hast Bataillone, Schwadronen, Batterien, Maschinengewehr, du hast auch die größten Kanonen. Mein Michel, was willst du noch mehr? Du hast zwei Dutzend Monarchen, Lakaien und Pfaffen ein Heer, beseeligt kannst du da schnarchen. Mein Michel, was willst du noch mehr? Du hast ungezählte Paragraphen, die Gefängnisse werden nicht leer, du kannst auch in Schutzhaft ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1917


Leidest du an Gliederzucken Musst du Blut und Galle spucken Der Doktor kommt mit strenger Mien´ Schon verschreibt dir Aspirin wenn der Tod tanzt… Sind die Füsse dir geschwollen Dass sie nicht mehr laufen wollen Kann man einzig nur dich retten Mit sechs Aspirintabletten Will dich Sehnsucht heimwärts ziehn, Gleich vertreibt sie Aspirin. das im ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1916


Maschinengewehr Maschinengewehr dich holten sie aus der Hölle her Spei´st Feuer und Blei, auf wen einerlei hinein die Geschoß ´auf Reiter und Roß das stürzt und wären es ganze Reih´n wer kann in dem Krieg noch grausamer sein Maschinengewehr Maschinengewehr dich holten sie aus der Hölle her Maschinengewehr Maschinengewehr wo du bei uns bist, kein ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1916


Brot und Frieden hätt`ich gern, tät es nicht vergessen. Wollt`ich hätte zehn Pfund Brot, mich mal satt zu essen! s´braucht ja nicht geschmiert zu sein, Zukost ist noch ferne; bei des Krieges Schinderei`n hungert man nicht gerne. Noch viel schöner wären zwei Liter Mittagessen, darum füllt vom dicken Brei Sätzchen unbemessen. Daß die Zeit einst ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1916


Mama! Mama! Wir brauchen kein Fett! Mach dir keine Sorgen wir essen voll Dank unser Obstmusbrot heute und auch morgen Wir essen voll Dank wir essen voll Stolz wir sind noch jung doch aus echtem Holz vom rechtem Korn von rechtem Schrot Wir essen voll Dank unser tägliches Brot und denken an alle da draussen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1916


Wildgänse rauschen durch die Nacht mit schrillem Schrei nach Norden; Unstete Fahrt habt Acht, habt Acht, die Welt ist voller Morden. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt, graureisige Geschwader! Fahlhelle zuckt und Schlachtruf gellt, weit wallt und wogt der Hader. Rausch zu, fahr zu, du graues Heer! Rauscht zu, fahrt zu nach Norden! Fahrt ihr nach ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1915


Vor der Kaserne bei dem großen Tor Stand eine Laterne und steht sie noch davor So wollen wir uns da wieder seh´n Bei der Laterne wollen wir steh´n Wie einst, Lili Marleen. Unsere beiden Schatten sah’n wie einer aus Daß wir so lieb uns hatten, daß sah man gleich daraus Und alle Leute soll’n es seh’n ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1915


Köln am Rhein, du schönes Städtchen Köln am Rhein, du schöne Stadt Und darinnen liegt ne Festung Die so hohe Mauern hat Oftmals fremde Leute fragen: Was mag das für’n Festung sein? /: Und die Antwort darauf lautet: Hier sperrt man Mariner ein.:/ Hab zu Hause auch ein Nestchen Das so mollig und so warm ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1915