Ein Liedchen vom Lieben verlangst du von mir? Gern, reizende Iris, gern säng ich es dir Doch zärtlichen Herzen bringt Liebe nur Schmernzen Gefühlvolles Mädchen, drum schweig ich von ihr Zwar freilich, die Wunden der Liebe sind groß Verwundet durch Cypripors mächtig Geschoß Vergessen die Fürsten nach Ländern zu dürsten und Helden selbst sitzen der ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1812


Es ist schon spät, es wird schon kalt was reit´st du einsam durch den Wald? Der Wald ist lang, du bist allein du schöne Braut, ich führ dich heim! Gross ist der Männer Trug und List vor Schmerz mein Herz gebrochen ist; wohl irrt das Waldhorn her und hin o flieh! Du weisst nicht, wer ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1812


Wir sind nicht mehr am ersten Glas drum denken wir gern an dies und das, was rauschet und was brauset. So denken wir an den wilden Wald darin die Stürme sausen, wir hören, wie das Jagdhorn schallt die Ross´ und Hunde brausen, und wie der Hirsch durch´s Wasser setzt die Fluten rauschen und wallen, und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1812


Unser Leben gleicht der Reise Eines Pilgers in der Nacht Jeder hat auf seinem Gleise vieles was ihm Kummer macht Aber unerwartet schwindet Vor uns Nacht und Dunkelheit Und der Schmerzgedrückte findet Linderung in seinem Leid Darum laßt uns weitergehen Weichet nicht verzagt zurück Unter jenen fernen Höhen Wartet unser noch ein Glück Mutig mutig ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1812


Es heult der Sturm, es braust das Meer; Heran, ihr Sorgen gross und schwer heran bei Wetter und Regen! In unsern Adern jauchzet die Lust wir deutschen Männer werfen die Brust euch keck und kühn entgegen. Es heult der Sturm, es braust das Meer; mag rings um uns der Feigen Heer sich scheuen vor Gram ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1812


Der Gott, der Eisen wachsen ließ der wollte keine Knechte, drum gab er Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in seine Rechte; drum gab er ihm den kühnen Mut den Zorn der freien Rede, daß er bestände bis aufs Blut bis in den Tod die Fehde So wollen wir, was Gott gewollt mit rechter Treue ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1812


Als der Sandwirt von Passeier Insbruck hat mit Sturm genommen, die Studenten, ihm zur Feier mit der Geigen mittags kommen, laufen alle aus der Lehre ihm ein Hochvivat zu bringen, wollen ihm zu seiner Ehre seine Heldentaten singen. Doch der Held gebietet Stille spricht dann ernst: „Legt hin die Geigen! Ernst ist Gottes Kriegeswille wir ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1812


Es ist es Meitschi i diesem Zwing s het alli Nacht drei Chilter in Jawohl! Das sy drei stolzi G’selle hei d’s Vreneli nit welle Versteist du mi wohl? Das Meitschi gäb lieber tusig Pfung daß Niemer ihm das  Liedli sung Jawohl Me cha-n-ihms nit verschwyge me spielt ihms uf der Gyge Versteist du mi ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1812


Herz mis Herz warum so trurig und was soll das Ach und Weh ’s ist so schön i frömde Lande Herz mis Herz was fehlt der meh Was mer fehlt Es fehlt mer alles Bin so gar verlore hie Syg es schön i frümde lande Doch es Heimeth wird es nie Ach i d’s Heimeth ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
| 1812


Als der Großvater die Großmutter nahm, Da wußte man nichts von Mamsell und Madam. Die züchtige Jungfrau, das häusliche Weib, Sie waren echt deutsch noch an Seel´ und an Leib. Als der Großvater die Großmutter nahm, Da herrschte noch sittig verschleierte Scham; Man trug sich fein ehrbar und fand es nicht schön, In griechischer Nacktheit ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1812