Bremer Stadtmusikanten

Wenn mer Sunntichs ei de Kärche giehn

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Wenn mer Sunntichs ei de Kärche giehn
´s woar immer asu, ´s woar immer asu
bleib´n mer vor awing beim Kratsch´m stieh´n
´s woar immer asu, asu
Do loon mer moncha guda Truppa
ei inse Kahle nunderhuppa.
Denn mer sein ju gude Kinder
´s woar immer asu, ´s woar immer asu
Denn mer sein ju gude Kinder
´s woar immer asu, asu

Schimpft ins ooch der Pforrer tichtich aus
´s woar immer asu, ´s woar immer asu
schloof mer ins halt ei der Predigt aus
´s woar immer asu, asu
Der liebe Gott machst oalles gleiche
und führt ins ei sei Himmelsreiche
Denn mer sein ju seine Kinder
´s woar immer asu, ´s woar immer asu
Denn mer sein ju seine Kinder
´s woar immer asu, asu


Wenn de Urgel´s letzte Stückla spielt
´s woar immer asu, ´s woar immer asu
Alt und jung sich wieder dorschtig fiehlt
´s woar immer asu, asu
zum Kratsch´m lenk mer inse Schritte
der Pforrer kimmt a brickla miete
Denn mer sein ju seine Kinder
´s woar immer asu, ´s woar immer asu
Denn mer sein ju seine Kinder
´s woar immer asu, asu


Wenn´s uff heemzu ooch recht wacklich gieht
´s woar immer asu, ´s woar immer asu
weeß der Kuckuk, wo ins´s Käppla stieht
´s woar immer asu, asu!
Derheem empfängt ins d´ Karline
mit eener sauersissa Miene:
„Na ihr seid mer schiene Kinder!“
´s woar immer asu, ´s woar immer asu
„Na ihr seid mer schiene Kinder!“
´s woar immer asu, asu


Text: unbekannt –
Musik: Melodie von Franz Wagner (Sing a Wing)
in Schlesier-Liederbuch von 1936, S. 18

Liederthema: Mundart, Niederdeutsch und Dialekte
(2008)
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