Weine weine weine nur nicht

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Weine weine weine nur nicht

Weine, weine, weine nur nicht
Ich will dich lieben, doch heute nicht
Ich will dich ehren, so viel ich kann
Aber’s Nehmen
Aber’s Nehmen steht mir nicht an.

Glaube, glaube, glaube nur fest
Dass dich mein Treu niemals verlässt
Allzeit beständig, niemals abwendig
Will ich treu sein
Aber gebunden, das geh ich nicht ein.

Hoffe, hoffe, hoffe mein Kind
Dass meine Worte aufrichtig sind
Ich tu dir schwören, bei meiner Ehren
Dass ich treu bin
Aber’s Heiraten ist nicht mein Sinn.

Text: Verfasser unbekannt (bei Elwert: Ungedruckte Reste alten Gesangs, 1784)
Musik: Diesen älteren Text komponierte C. M. v. Weber op, 54. Peter’s Auswahl Nr. 7 wie unten
Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 616 Anmerkung)

Fragment von Carl Maria von Weber
Fragment von Carl Maria von Weber

Ob Weber die Volksweise vorschwebte, bleibt unentschieden, nur diese 4 Takte stimmen ziemlich mit ihr überein.

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