Steh ich im Feld mein ist die Welt (Grenadierlied)

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Steh´ ich im Feld
Mein ist die Welt!
Bin ich nicht ein Offizier
Bin ich ein Grenadier
Steh´ in dem Glied wie er
Weiß nicht, was besser wär
Juchhe ins Feld
Mein ist die Welt

Steh´ ich im Feld
Mein ist die Welt!
Habe ich kein eigen Haus
Jagt mich auch niemand raus
Fehlt mir die Lagerstätt´
Boden bist du mein Bett
Juchhe ins Feld,
Mein ist die Welt

Steh´ ich im Feld
Mein ist die Welt
Habe ich kein Geld im Sack
Morgen ist Löhnungstag
Bis dahin jeder borgt
Niemand fürs Zahlen sorgt
Juchhe ins Feld
Mein ist die Welt

Steh´ ich im Feld
Mein ist die Welt
Habe ich kein Geld im Sack
Hab´ ich doch Rauchtabak
Fehlt mir der Tabak auch
Nußlaub gibt auch guten Rauch
Juchhe ins Feld
Mein ist die Welt

Steh´ ich im Feld
Mein ist die Welt
Kommen mir dann zwei und drei
Haut mich mein Säbel frei
Schießt mich der Vierte tot
Tröstet mich der liebe Gott
Juchhe ins Feld
Mein ist die Welt

Text: Johann Peter Hebel –  1809
Musik: Friedrich Silcher – 1827, Heinrich Spitta hat es ebenfalls vertont

Liederthema: ,
Liederzeit: (1827)



Anmerkungen zu "Steh ich im Feld mein ist die Welt (Grenadierlied)"

Ein typisches Beispiel für die Sehnsucht des „Sesselfurzers“ nach einem anderen, wilderen Leben. Weder Johann Peter Hebel noch Friedrich Silcher waren jemals Soldat und hatten wenig bis gar  keine Ahnung, wovon sie da schrieben. Nichtdestotrotz wurde dieses Liedchen dazu benutzt, Schüler  für den Krieg zu begeistern.

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