Die Trommel schlagt zum Krieg hinaus

Schwabenkrieg

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Die Trommel schlagt zum Krieg hinaus

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Die Trommel schlagt, zum Krieg hinaus
mit Spießen, Degen, Flinten !
Fürwahr, es ist ein harter Strauß !
Wir ziehen hinaus mit Mann und Maus,
und keiner bleibt dahinten

Und als die wilde Schlacht begann,
da sollten wir uns schlagen.
Da sprach ich: Gebt mir meinen Mann –
was geht mich euer Krieg denn an ? –
will mich mit ihm vertragen

Der Rat war überraschend neu
den Tapferen wie den Feigen.
Ein jeder sprach: Bei meiner Treu !
Ich bin kein Tiger, bin kein Leu,
ich will mich menschlich zeigen

Und so dachte bald auch der Feind
er ließ die Fahnen senken:
Wir wollen brüderlich vereint,
so lang‘ uns noch die Sonne scheint,
an etwas Besseres denken

Da zechten wir auf den Vertrag,
und sangen Friedenslieder;
und als vorbei war das Gelag,
sprach jeder: ach, wann kommt der Tag,
wann schlagen wir uns wieder

Text: Hoffmann von Fallersleben (1837)
Musik; auf die Melodie von „Adam hatte sieben Söhne
in In Fallersleben: Volksgesangbuch (1848, Nr 45) — Erk: Germania, Nr. 314  – Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895)

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema: ,
Liederzeit: (1837)

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