Nichts schöneres auf Erden als was ein Schwalangscha

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Nichts schöneres auf Erden
als was ein Schwalangscha
Ein schwarzbraun Pferd zum Reiten
ein Federbusch von Haar
den Säbel an der Seiten
ob wohl was Schön’res war
Rätätä rätätä…..

Kaum hat´s acht Uhr geschlagen
sitzt Mann und Roß zu Pferd
Spazieren wird geritten
Trompeter, reit voran
Den Fahner in der Mitten
und links ein Flügelmann
Rätätä rätätä…..

Wir reiten auf die Wiese
und tun manöverieren
Der Rittmeister kommandieret
das ganze Bataillon
und gleich drauf präsentieret
die ganze Eskadron
Rätätä rätätä…..

Wir reiten durch die Straßen
das Pflaster möcht krepier´n
das Liebchen steht am Fenster
und sieht den Schwalangschör
und denkt bei sich: „Mein Schönster
wenn ich jetzt bei dir wär!“
Rätätä rätätä…..

Wir reiten dann zurücke
in unsre Garnison
Ein jeder putzt sein´ Sattl
sein Riemenzeug dazu
und geht zu seiner Kathl
und wünscht ihr gute Ruh´
Rätätä rätätä…..

Text und Musik: Verfasser unbekannt

Schwalangscha (Schwalangschär) = Cheveaulegers
aus Bayern ? , Bayerisches Reiterlied , etwa um 1855 aufgezeichnet

Liederthema:
Liederzeit: vor 1855 : Zeitraum:
Orte:

Anmerkungen zu "Nichts schöneres auf Erden als was ein Schwalangscha"

Chevaulegers (urspr. Cheveauxlegers, auch: Chevauxlegers, Chevaux-Legers, Chevau-Legers, Cavalleggeri oder Chevau-légers) waren ursprünglich eine Gattung der leichten Kavallerie. Im Königreich Bayern bildeten sie ab 1813 die mittelschwere Kavallerie und galten bis zum Ende der Monarchie als charakteristische Waffengattung des bayerischen Heeres. (Wikipedia)

"Nichts schöneres auf Erden als was ein Schwalangscha" in diesen Liederbüchern

in Volker (1925) —  Weltkriegs-Liedersammlung (1926) — Die weiße Trommel (1934) —