Liederlexikon: Die weiße Trommel

| | 1933

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Die weisse Trommel , ein Liederbuch für deutsche Jungmannen und Jungen in Schule und Jugendgruppe , herausgegeben von Wilhelm Cleff erschien in Potsdam im Ludwig Voggenreiter Verlag zu Potsdam. Es enthält einige Zeichnungen von Willi Menning , Berlin. Das Vorwort zur ersten Auflage stammt vom August 1933 , Berlin-Lichterfelde-Ost , das Buch erchien also zu Beginn der NS-Diktatur. Die zweite erweiterte Auflage erschien im August 1934.

Das Buch beginnt mit “Deutschland über alles” (alle drei Strophen), direkt darunter steht das Horst-Wessel-Lied “Die Fahne hoch…” Das Buch hat ca. 140 Seiten, es folgt ein Teil mit Quellenangaben zu den Liedern sowie eine Reihe von Seiten mit Hinweisen auf weitere Liederbücher. Die Quellennachweise wurden von Dr. Johannes Koepp , Spandau , und Gustav Schulten , Potsdam , verfasst.

Zu dem Lied “Die Fahne hoch die Reihen fest geschlossen” heisst es in den Quellennachweisen”: “Die Volksweise liegt in vielen Quellen vor. Zuerst nachweisbar bei Ernst Moritz Arndt : “Aus Feuer ward der Geist geschaffen”, Deutsche Lieder für jung und alt, herausgegeben von Groß und Klein , Berlin 1818 .




"Die weiße Trommel" im Archiv:

Wollt ihr hören nun (Brünhilde und Sigurd)

Wollt ihr hören nun mein Lied Viel kann ich sagen von der großen Kön´ge Zeit von Altväter Tagen. Grani trug Gold von der Heide, Hei, wie fuhr das Schwert aus der Scheide! Sigurd schlug den Drachen gut, Grani trug Gold von der Heide Hör das, Brynhild, Tochter mein du bringst mich in Schande Keinen Freier wählst du dir der Herren aller

Gott gnad dem großmächtigsten Kaiser

Gott gnad dem großmächtigsten Kaiser frumme Maximilian von dem ist aufkumme ein Orden durchzeucht  alle Land mit Pfeifen und Trummen Landsknecht seind sie genannt Fasten und Beten lassen sie wohl bleiben und meinen, Pfaffen und Münnich sollns treiben die haben davon ihren Stift daß mancher Landsknecht frumme im Gartsegel umbschifft Im Wammes und Halbhofen muß er springe Schnee, Regen, Wind,

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn

Es blies ein Jäger wohl in sein Horn, Und alles was er blies das war verlorn. Soll es denn alles verloren seyn? Ich wollte lieber kein Jäger seyn. Er zog sein Netz wohl über den Strauch, da sprang ein schwarzbraunes Tierlein heraus. Ei Tierlein, laß deine Füße nur stahn, meine schneeweiße Hündlein, die fangen dich schon Deine großen Hunde die holen

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