Liederlexikon: Horst-Wessel-Lied

| 1929

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Das Horst-Wessel-Lied ist ein faschistisches Propagandalied. Der Text wurde im August 1929 in dem NSDAP-Propagandablatt “Der Angriff” veröffentlicht. Der Verfasser  Horst Wessel war ein brutaler Nationalsozialist aus Berlin.  Er war bereits 1922 Mitglied des „Rollkommando Friedrichshain“ und “machte Jagd” auf  Jugendliche, die die NS-Ideologie ablehnten, besonders sozialdemokratische und kommunistische Jugendliche. Er war ab 1926 SA- und NSDAP-Mitglied und ab 1919 Anführer des besonders brutalen Schlägertrupps “Sturm 5” in Berlin-Friedrichshain.  Er wurde im Januar 1930 erschossen und dann von Goebbels zum Märtyrer hochstilisiert. (Wikipedia).  Die Melodie des Horst-Wessel-Liedes ist keine eigene Komposition, sondern aus etlichen älteren volkstümlichen und Volkslieder-Motiven zusammen geklaut.

Die Vorlagen für die Melodie des Horst-Wessel-Liedes:


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Wenn du mich liebst kann mich der Tod nicht schrecken

Wenn du mich liebst kann mich der Tod nicht schrecken denn Armor seh ich nur am Himmelsraum Denn deine Lieb kann mich vom Tod erwecken Liebst du mich nicht war alles nur ein Traum   Noten von Wikipedia Text und Musik: Verfasser unbekannt – die Melodie erinnert stark an das Horst-Wessel-Lied. Der Komponist Peter Cornelius schrieb am 24. Juni 1865

Ein stolzer Schütz in seinen schönsten Jahren (Jennerwein)

Ein stolzer Schütz in seinen schönsten Jahren, er wurde weggeputzt von dieser Erd, man fand ihn erst am neunten Tage bei Tegernsee am Peißenberg. Auf den Bergen ist die Freiheit, auf den Bergen ist es schön, soch auf so eine schlechte Weise mußte Jennerwein zugrunde gehn! Auf hartem Stein hat er sein Blut vergossen, am Bauche liegend fand man ihn,

Was wandert dort so lustig auf der Straße

Was wandert dort so lustig auf der Straße mit aufgerollten Achselklappen hin es ist Reserve, sie wird, sie wird entlassen und freut sich auf ein frohes Wiedersehn Wie oftmals hab ich im Arrest gesessen war eingeliefert wie ein junger Bär doch dieses alles will ich gern vergessen denn fürs Verlor´ne gibt der Jud nichts mehr Die Pritsche drückt gar oftmals