Bremer Stadtmusikanten

Lieder von A - Z


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´s ist alles dunkel ´s ist alles trübe

„Es ist alles dunkel. es ist alles trübe“ ist eine Liebesklage aus dem 19. Jahrhundert, die gerade wegen der Schlußzeile einer jeden Strophe „woran ich meine Freude hab“ oft parodiert wurde. Diese letzte Zeile wurde oft noch verdoppelt: „Woran ich meine, so ganz alleine, Freude hab“. Das Lied ist in zahlreichen Liedersammlungen zu finden.  

| | 1842


Ach Elslein

Etwa seit 1500 überliefertes Lied. Bemerkenswert: Im Jahre 1504 führte Else Welser als Soldat verkleidet die kupfälzischen Truppen des Nachts über den Rhein und ermöglichte so die Befreiung ihres belagerten Geburtsortes Kaub. Dort wird sie heute noch als Elslein von Kaub gefeiert. Ob diese Geschichte etwas mit dem Elslein-Lied  zu tun hat? Die älteste musikalische Quelle für die Elslein-Überlieferung im

| | 1504


Ach Mutter liebe Mutter

„Ach Mutter liebe Mutter gib du mir einen Rat“ ist eine alte Liedform, in der die Tochter die Mutter fragt, welchen Freier sie erhören soll. In einer weiteren Variante fragt die Tochter die Mutter, was sie angesichts einer ungewollten Schwangerschaft tun soll.

| | 1900


Ach Schiffmann lieber Schiffmann

„Ach Schiffmann lieber Schiffmann“ ist in verschiedenen Fassungen überliefert, es besteht eine gewisse Ähnlichkeit zu „Es freit ein wilder Wassermann“. Hier spricht die Braut selbst zum „Schiffmann“, beim „Wassermann“ wird die Geschichte in der dritten Person erzählt. Es gibt verschiedene Fassungen dieses Liedes, es wurde in Halle an der Saale ( Melodie Nr.2) , in Brandenburg (Wilsnack und Gramzow ) aufgezeichnet. Schon

| | 1841


Ach wie bald ach wie bald

„Ach wie bald ach wie bald“ ist ein Volkslied, das erstmals um 1780 in Schwaben aufgezeichnet wurde. Es soll zurück gehen auf ein Abschiedslied von Johann Christian Günther, das er einige Jahrzehnte zuvor gedichtet hatte. Auf die Melodie des um 1800 wohl sehr populären Liedes dichtete Wilhelm Hauff 1824 dann  „Morgenrot Morgenrot“ über einen Soldaten, der in den Krieg ziehen

| | 1780


Als Adam grub und Eva spann

Als Adam grub und Eva spann wo war denn da der Edelmann? geht nachweislich zurück bis ins letzte Viertel des 15. Jahrhunderts, die Zeit sich immer mehr ausbreitender Bauernaufstände gegen die sie peinigenden und müßig gehenden Feudalherren. Vermutlich stammt der Spruch aus England, aus dem großen Bauernaufstand des Jahres 1381 und stammt vom Prediger John Ball , der ihn vor über

| Liederzeit: | 1381


Als ich an einem Sommertag

„Als ich an einem Sommertag“ – seit 1830 vielfach gesungenes Männerlied, besonders unter Soldaten verbreitet, wie die hinzugefügten Liedteile mit „Hurrah Hurrah“ und ähnlichem beweisen, offensichtlich marschtaugliches „Liedgut“. – Vergleiche auch Ich ging allein auf einer grüner Flur und Einundzwanzig zweiundzwanzig

| | 1830


Als ich einmal reiste

| | 1880


An der Saale hellem Strande

„An der Saale hellem Strande“ ist ein Text von Franz Kugler  (1808-1858), den er 1826 auf „Heute scheid ich, morgen wand´r“ schrieb, einer Melodie des Komponisten Friedrich Ernst Fesca von 1822. Das Lied gehörte zB zum Repertoire des Schlagersängers Ronny.

| | 1826


Auf ihr Brüder laßt uns wallen

„Auf ihr Brüder lasst uns wallen“ ist ein vielfach nachgedichtetes und parodiertes Lied nach einem Text von Dr. Heinrich Weißmann (1808-1890), den er 1838 auf eine Melodie von Josef Hartmann Stuntz  (1793-1859) von 1830 schrieb. Ursprünglich gehörte die Melodie zu dem Lied „Singe wem Gesang gegeben“

| | 1838