Liederlexikon: Hildebrandslied

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Das Hildebrandslied ist eines der frühesten poetischen Textzeugnisse in deutscher Sprache aus dem 9. Jahrhundert. Es ist das das älteste erhaltene germanische Heldenlied. Es erzählt primär in althochdeutscher Sprache eine Episode aus dem Sagenkreis um Dietrich von Bern. (siehe den Artikel auf Wikipedia)


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Hildebrandlied

Ich hörte das sagen, dass sich als Herausforderer einzeln mühten: Hildebrand und Hadubrand zwischen zwei Heeren. Sohn und Vater richteten ihre Scharen aus , richteten ihre Kampfgewänder, gürteten sich ihre Schwerter um, die Helden, über die Rüstung, als sie zu dem Kampf ritten. Hildebrand sagte, Heribrands Sohn, er war der ältere Mann, des Lebens erfahrener, er begann zu fragen, mit

Ich will zu Land ausreiten (Hildebrandlied)

Ich will zu Land ausreiten Sprach Meister Hildebrand Wer wird die Weg mir weisen Gen Bern wohl in das Land? Unkund sind sie geworden Mir manchen lieben Tag In zwey und dreyßig Jahren Frau Utten ich nicht sah Willt du zu Land ausreiten Sprach Herzog Amelung Was begegnet dir auf der Heiden? Ein stolzer Degen jung Was begegnet dir in

Ick will to Lande utriden (Hildebrandslied, 1545)

Ick will to Lande utriden sprak isck Meister Hillebrand “de mi den Wech dede wisen to Bern wol in dat Land he is mi unkund gewesen so mengen leven Dach in tweundedörtich Jahren Frouw Guden ick nu gesach (nie sah) “Wultu to Lande utriden sprak sick Hertoch Amelung “Wat bejegent di up der Heide ein sneller Degen junk wat bejegent