Mein Liebchen gleicht dem Röslein rot

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Mein Liebchen gleicht dem Röslein rot

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Mein Liebchen gleicht dem Röslein rot
das frisch im Juni blüht
Mein Liebchen gleicht der Melodie
die süß zum Herzen zieht

Wie schön du bist, geliebte Maid
Wie wird das Herz mir schwer
Und lieben wird’s dich immerdar
Bis trocken Strom und Meer

Und würden trocken Strom und Meer
Und schmölzen Fels und Stein
Ich würde dennoch lebenslang
Dir Herz und Seele weih’n

Nun, holdes Liebchen, lebe wohl
Leb’ wohl, du süße Maid!
Bald kehr’ ich wieder, wär’ ich auch
Zehntausend Meilen weit

Text: Wilhelm Gerhard () nach dem Gedicht „My love’s like a red, red rose“ von Robert Burns
Musik: Verfasser unbekannt

Anmerkungen zu "Mein Liebchen gleicht dem Röslein rot"

Böhme bringt das Lied 1895 in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895, Nr. 426) ohne Angabe zu Verfasser und Komponist, statt dessen: „Aus K Becker’s Manuskripten dankend entnommen „.
Dort dann die zurecht gesungene Version von 1848 mit Melodie unbekannter Herkunft:

Dem roten Röslein gleicht mein Lieb
Im Junimond erblüht
Mein Lieb ist eine Melodei
Vor der die Seele glüht

So schön du bist mein holdes Lieb
So tief mein Liebesweh
Und lieben will ich dich mein Lieb
Bis trocken ist die See

Und schmilzt der Fels im Sonnenbrand
Bis trocken ist die See
Und lieben will ich dich so lang
Mir rinnt der Lebenssand

Und lebe wohl mein einzig Lieb
Leb wohl für kurze Zeit
Ich komme wied’r und wär ich
auch Zehntausend Meilen weit

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