Albvereins-Liederbuch von A - Z

315 Lieder - Albvereins-Liederbuch

Die mehr als 300 Volkslieder und volkstümliche Lieder aus dem Albvereins-Liederbuch sind vollständig in das Archiv eingearbeitet. Dieses Liederbuch des Schwäbischen Albvereins erschien vor 1900 zum ersten Mal.


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Ab alle Last von Leib und Seel

Ab alle Last von Leib und Seel und frisch hinaus ins Freie das Lied erschallt aus froher Kehl der Wanderfahrt zur Weihe wir wandern rüstig, fest im Tritt wohl über Tal und Hügel und immer ziehn die Lieder mit uns wird, wir hätten Flügel Das Heimatland durchziehen wir als seine treuen Söhne für seine Größe glühen wir für all das

Wanderlieder | Liederzeit: | 1905


Abend wird es wieder

Abend wird es wieder, Über Wald und Feld Säuselt Frieden nieder Und es ruht die Welt. Nur der Bach ergießet Sich am Felsen dort, Und er braust und fließet Immer, immer fort. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, Keine Glocke klinget Ihm ein Rastlied zu. So in deinem Streben Bist, mein Herz, auch du: Gott nur kann dir

Abendlieder | Liederzeit: | | 1837


Ach du klarblauer Himmel (Wohin mit der Freud)

Ach du klarblauer Himmel und wie schön bist du heut möcht ans Herz gleich dich drücken vor Jubel und Freud Aber´s geht doch nicht an denn du bist mir zu weit und mit all meiner Freud´ was fang ich doch an? Ach, du lichtgrüne Welt und wie strahlst du vor Lust und ich möcht mich gleich werfen dir voll Lieb

Liebeslieder | Liederzeit: | 1850


Ach wenns nur der König wüsst

Ach, wenns nur der König auch wüsst wie wacker mein Schätzelein ist! Für den König, da ließ er sein Blut für mich aber ebenso gut Mein Schatz hat kein Band und kein Stern kein Kreuz wie die vornehmen Herrn mein Schatz wird auch kein General hätt’ er nur seinen Abschied einmal. Es scheinen drei Sterne so hell dort über der

Frauenlieder | Geistliche Lieder | Trauerlieder | Liederzeit: | 1875


Ade du lieber Tannenwald

Ade, du lieber Tannenwald ade, ade! Wie rief die Scheidestund so bald ade, ade! Mir ist das Herz so trüb und schwer als rief´s: du siehst ihn nimmermehr ade, ade! Ade, du liebes Waldesgrün ade, ade! Ihr Blümlein mögt noch lange blühn ade, ade! Mögt andre Wandrer noch erfreun Und ihnen eure Düfte streun ade, ade! Und scheid´ ich auch auf lebenslang, ade, ade! O Wald, o

Abschiedslieder | Liederzeit: | 1836


Ade zur guten Nacht

Ade zur guten Nacht! Jetzt wird der Schluß gemacht, Daß ich muß scheiden. Im Sommer da wächst der Klee, Im Winter, da schneit´s den Schnee, Da komm ich wieder Es trauern Berg und Tal, Wo ich viel tausendmal Bin drüber gangen; Das hat deine Schönheit gemacht, die hat mich zum Lieben gebracht mit großem Verlangen. Das Brünnlein rinnt und rauscht

Abschiedslieder | Liebeskummer | Liederzeit: | | 1840


Alleweil kann mer net lustig sei

Alleweil kann mer net lustig sei, Alleweil hot mer koi Freud Alleweil liebt mer sei Schätzele net Alleweil hot mer koi Zeit Alle Tag, wo-n-i di g´sehe han, Han i mei Freud’ g´het an dir, Wenn i en Tag lang di gar net sieh, Kommst mer no schöner du für. Äugele hot se in ihrem Kopf, Grad wie von weitem zwei Stern

Liebeslieder | Mundart, Niederdeutsch und Dialekte | Liederzeit: | 1830


Als die Preußen marschierten vor Prag

Als die Preußen marschierten vor Prag Vor Prag, eine wunderschöne Stadt Sie haben ein Lager geschlagen Mit Pulver und mit Blei ward´s betragen Kanonen wurden aufgeführt Schwerin hat sie da kommandiert Einen Trompeter schickten sie hinein, Ob sie das Prag wollten geben ein, Oder ob sie es sollten einschießen. „Ihr Bürger laßts euch nicht verdrießen! Wir wollns gewinnen mit dem

Soldatenlieder | Liederzeit: , | , , | 1757


Als wir jüngst in Regensburg waren

Als wir jüngst in Regensburg waren, Sind wir über den Strudel gefahren; Da war´n viele Holden, die mitfahren wollten, Schwäbische, bayrische Dirndel juchhe Muß der Schiffmann fahren. Und ein Mädel von zwölf Jahren Ist mit über den Strudel gefahren, Weil sie noch nicht lieben kunnt, Kam sie sicher über’s Strudels Grund. Schwäbische, bayrische Dirndel juchhe Muß der Schiffmann fahren. Und

Lieder zur See | Scherzlieder | Liederzeit: | 1830


Alt Heidelberg du feine

Alt Heidelberg du feine du Stadt an Ehren reich am Neckar und am Rheine kein andre kommt dir gleich Stadt fröhlicher Gesellen an Weisheit schwer und Wein Klar ziehn des Stromes Wellen Blauäuglein blitzen drein Und kommt aus lindem Süden der Frühling übers Land, so webt er dir aus Blüten ein schimmernd Brautgewand. Auch mir stehst du geschrieben ins Herz

Heimatlieder | Liederzeit: | 1861