Balladen von A - Z

Balladen im Volksliederarchiv von A - Z:

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Da kam der kühne Volker ein edel Spielemann

Da kam der kühne Volker ein edel Spielemann Zu der Hovereise mit dreißig seiner Mann Die hatten solch Gewande es mocht ein König tragen Daß er zu n Hunnen wollte das hieß er Guntheren sagen Wer der Volker wäre das will ich euch wißen lan Er war ein edel Herre ihm war auch untertan Viel … Weiterlesen …

Das war das Kloster Grabow

Das war das Kloster Grabow Im Lande Usedom Das nährte Gott vor Zeiten Aus einer Gnaden Strom Es schwammen an der Küste, Dass es die Nahrung sei Den Mönchen in dem Kloster All Jahr‘ zwei Fisch herbei Sie hätten sich sollen begnügen Zwei Störe, groß, gewaltig – Dabei war das Gesetz Dass jährlich sie den … Weiterlesen …

Das war der Zwerg Perkeo im Heidelberger Schloß

Das war der Zwerg Perkeo im Heidelberger Schloß an Wuchse klein und winzig an Durste riesengroß Man schalt ihn einen Narren er dachte: „Liebe Leut´ Wärt ihr wie ich doch alle feucht-fröhlich und gescheut! Und als das Faß, das große mit Wein bestellet war da ward sein künftger Standpunkt dem Zwerge vollig klar „Fahr wohl“, … Weiterlesen …

Das Wasser rauscht das Wasser schwoll (Der Fischer)

Das Wasser rauscht´, das Wasser schwoll ein Fischer saß daran sah nach dem Angel ruhevoll kühl bis ans Herz hinan Und wie er sitzt und wie er lauscht teilt sich die Flut empor aus dem bewegten Wasser rauscht ein feuchtes Weib hervor. Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm: Was lockst du meine Brut … Weiterlesen …

De könig wol to dem hertogen sprak

De könig wol to dem hertogen sprak: „ach broder, harteleve broder! ach broder, hartlevester broder min! wo wille wi dat nu beginnen, dat wi dat frie rike Ditmarschen land ane unsen schaden mögen gewinnen?“ So bald dat Reinholt van Mailand vornam mit einem langen gelen barde, de sprak: „willn maken einen baden bereit und schicken … Weiterlesen …

Der alte Barbarossa

Der alte Barbarossa Der Kaiser Friederich Im unterird´schen Schlosse Hält er verzaubert sich. Er ist niemals gestorben, Er lebt darin noch jetzt; Er hat, im Schloß verborgen, Zum Schlaf sich hingesetzt. Er hat hinabgenommen Des Reiches Herrlichkeit Und wird einst wiederkommen Mit ihr zu seiner Zeit. Der Stuhl ist elfenbeinern, Darauf der Kaiser sitzt Der … Weiterlesen …

Der Graf stand oben auf seinem Schloß (Pfaffenschlich)

Der Graf stand oben auf seinem Schloß Schaut rings herum auf der Feinde Troß und was sein Versprechen, er wird es doch brechen Die Weide bieget sich jedem Wind Und wie er stand auf dem Turme hoch Der Mönch an feine Pforte pocht und was sein Versprechen, er wird es doch brechen Die Weide bieget … Weiterlesen …

Der Herzog Ernst aus Schwabenland (Die Ritterfahrt)

Der Herzog Ernst aus Schwabenland Muß fliehen aus des Königshand Er stieg zu Schiff mit dem Geleit Das Meer war tief , das Meer war breit und scheint auch alle Hilfe fern Vertraue du nur Gott dem Herrn Im Meer stand ein Magnetenberg Der zog des Herren Schifflein an Das Wasser stand rings um das … Weiterlesen …

Der König fasste den Beschluß

Der König faßte den Beschluß sein Rat hat’s lang bedacht Verglichen ist’s mit allen Rechten Man hat es anvertrauet uns hat uns damit bedacht Und hat sich nicht vertraut den Schlechten Die Sache ist genehm und gut drum Brüder dran behend Wir führen sie wohl an ein fröhlich End Zur Rechten nicht zur Linken nicht … Weiterlesen …

Der König und der Kaiser (Vor 1918, Lothringen)

Der König und der Kaiser die streiten wohl um eine Ehr wohl um die Sankt Katharina als wenn sie die schönste wär „Katharina, Sankt Katharina wollt ihr mein Ehweib sein Glückselig will ich euch sprechen in meinem königlichen Reich Ach nein, du heidnischer König Dieses alles mag ich nit Mit Gott hab ich mich vermählet … Weiterlesen …

Der König zog wohl über den Rhein (Wiedergefundene Tochter)

Der König zog wohl über den Rhein zur Maienzeit Er dacht an´s kleine Töchterlein Zur Maienzeit das Herz erfreut von dannen das Winterleid Der König ritt vor eine Thür zur Maienzeit Der junge Wirth der trat herfür Zur Maienzeit das Herz erfreut von dannen das Winterleid Herr Wirth geb du mir Wein und Brot zur … Weiterlesen …

Der Mord an einem Schneidergesellen

In der Lüneburger Heide nachts ein armer Schneider riß (reiste) sah ein Licht zu seiner Freude schimmern in der Finsternis Und er eilt zur Wirtshausstube Wirt und Wirtin waren froh dich der Wirt, der war ein Bube und die Wirtin, die war roh Und es schlief die arme Seele Wirt und Wirtin traten ein schnitten … Weiterlesen …

Der Ritter Kurt zu Ochsenwang

Der Ritter Kurt von Ochsenwang der hatt´zum Suffe einen Hang es soff Euch dieser Schweinemag´ – Nacht und Tag Zu Bissingen,  beim Adlerwirt da hat er einst sich nicht geniert er soff ´nen Hektoliter Wein – ganz allein. Und wenn er dann, vom Weine voll So trieb er´s in der Gegend toll er raubt´ im … Weiterlesen …

Der schöne Schäfer zog so nah

Der schöne Schäfer zog so nah Vorüber an dem Königsschloß Die Jungfrau von der Zinne sah Da war ihr Sehnen groß Sie rief ihm zu ein süßes Wort „O dürft ich gehn hinab zu dir Wie glänzen weiß die Lämmer dort Wie rot die Blümlein hier!“ Der Jüngling ihr entgegenbot „O kämest du herab zu … Weiterlesen …

Der Sultan hatt´ ein Töchterlein

Der Sultan hatt´ ein Töchterlein Die war früh aufgestanden Wohl um zu pflücken die Blümelein In ihres Vaters Garten. Da sie die schönen Blümelein So glänzen sah im Taue, Wer mag der Blümlein Meister sein Gedachte die Jungfraue. Er muß ein großer Meister sein, Ein Herr von großen Werten, Der da die schönen Blümelein Läßt wachsen … Weiterlesen …

Der Taucher

„Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp Zu tauchen in diesen Schlund? Einen goldnen Becher werf ich hinab Verschlungen schon hat ihn der schwarze Mund Wer mir den Becher kann wieder zeigen Er mag ihn behalten, er ist sein eigen.“ Der König spricht es und wirft von der Höh Der Klippe, die schroff und steil Hinaushängt … Weiterlesen …

Die Anna saß am Breitenstein (Frankfurt)

Vor Beginn des Spieles werden von den Mitspielenden die Rollen verteilt. Singweise und Spiel wie „Mariechen saß auf einem Stein“ Die Anna saß am Breitenstein Breitenstein, Breitenstein. die Anna saß am Breitenstein Breitenstein Und kämmte sich ihr goldnes Haar .. Und als. sie damit fertig war … Da fing sie an zu weinen … Da … Weiterlesen …

Die Bürgschaft

Zu Dionys dem Tyrannen, schlich Damon den Dolch im Gewande Ihn schlugen die Häscher in Bande „Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!“ Entgegnet ihm finster der Wüterich „Die Stadt vom Tyrannen befreien!“ Das sollst du am Kreuze bereuen.“ „Ich bin“, spricht jener, „zu sterben bereit Und bitte nicht um mein Leben Doch willst du … Weiterlesen …

Die Franzosen brachen ein bei Mannheim

Die Franzosen brachen ein Bei Mannheim übern Rhein Denn sie wollten frisch wagen Stadt und Festung zu belagern Sie bauten schon auf Und schossen darauf Der französische General Gab den Deutschen Befehl Stadt und Festung müßt ihr‘ uns geben Sonst kost’s euch euer Leben Mit Feur und mit Flamm Schießen wir euch zusamm Der deutsche … Weiterlesen …

Die Franzosen zogen ein (Sebastopol)

Die Franzosen zogen ein wollen über den Rhein sie wollens frisch wagen Sebastopol zu belagern sie bauen frisch auf eine Schanze darauf. Der Gen’ral rücket an Mit sechshunderttausend Mann Schaut dort wie sie laufen Die Koschpeitel * über Haufen Sie begehren nichts mehr Von den Festungen hier Die Elsässer haben Mut Der Franzos fürcht kein Blut Die … Weiterlesen …

Die Gassen sein so enge (Tote Braut)

Die Gassen sein so enge es war einmal ein Gedränge es kommt mein lieber Sohn nach Haus mit seiner verliebten jungen Braut Die Mutter lag aufs Hecke ihren Arm tat sie austrecke „Sei willkommen, mein lieber Sohn zu Haus mit deiner verliebten jungen Braut!“ Sie führt´n die Braut zu Tische trug´n auf gebratne Fische dazu auch … Weiterlesen …

Die Glocke (lange Fassung)

Fest gemauert in der Erden Steht die Form, aus Lehm gebrannt. Heute muß die Glocke werden, Frisch, Gesellen! seyd zur Hand. Von der Stirne heiß Rinnen muß der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben, Doch der Segen kommt von oben. Zum Werke, das wir ernst bereiten, Geziemt sich wohl ein ernstes Wort; Wenn gute … Weiterlesen …

Die Hussiten zogen vor Naumburg

Die Hussiten zogen vor Naumburg Über Jena her und Camburg; Auf der ganzen Vogelwies Sah man nichts als Schwert und Spieß, an die hunderttausend. Als sie nun vor Naumburg lagen Kam darein ein großes Klagen; Hunger quälte, Durst tat weh, Und ein einzig Lot Kaffee Kam auf sechzehn Pfennig Als die Not nun stieg zum … Weiterlesen …

Die Königin ist das schönste Weib (Ritt ins Feenland)

Die Königin ist das schönste Weib Wie Rosen und Lilien blühn In weit und breiter Christenheit Komm o komm mein Herz ist schwer Wenn sie nur möchten meine Liebste schau n Wie Rosen und Lilien blühn Sie gäben den Preis keiner anderen Frau n Komm o komm mein Herz ist schwer Herr König der Ritter … Weiterlesen …

Die Kraniche des Ibykus

Zum Kampf der Wagen und Gesänge der auf Korinthus‘ Landesenge der Griechen Stämme froh vereint zog Ibykus, der Götterfreund Ihm schenkte des Gesanges Gabe der Lieder süßen Mund Apoll So wandert er, an leichtem Stabe aus Rhegium, des Gottes voll Schon winkt auf hohem Bergesrücken Akrokorinth des Wandrers Blicken und in Poseidons Fichtenhain tritt er … Weiterlesen …

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Derzeit sind mehr als 10.000 Volkslieder und Liedertexte im Archiv. Dazu kommen weit mehr als 1000 Kinderreime und hunderte Spiele für Kinder.