Koepp (Dr. Johannes Koepp)

Die Jule war so schön

Die Jule war so schön so schön wie eene Wachtel doch als ick ihr besah da war´s ne alte Schachtel Die Jule war so schön so schön wie weißer Käse doch als ich sie besah hat sie Pickel uff de Neese Die Jule war so schön so schön wie eine Nymphe doch als ich sie besah hat sie Löcher in

Liebeskummer | Liederzeit: | 1900


Die Kinderchen die kli-kla-kleinen

Die Kinderchen, die kli-kla-kleinen die wollen nichts als wi-wa- wonnevoll und ohne Leid sich hervortun jederzeit Worin besteht ihr Zi- Za-Zauber? Gar selten sind sie si-sa- seifenscheu, stets rein die Hand Schmutz ist ihnen unbekannt Bei Mädchen sieht man’ s ti-ta-täglich sie sind nicht sehr vertri-tra- trauend auf den eig’nen Mut Schüchternheit steht ihnen gut Worin besteht ihr Ni-Na-Nutzen sie

Kinderlieder | Scherzlieder | Liederzeit: | | 1930


Die Nacht die ist so trübe

Die Nacht, die ist so trübe scheint weder Mond noch Stern Der Jüngling, wo ich liebe der ist so fern, so fern Wir saßen in der Laube wir saßen Hand in Hand er nannt mir seine Taube so hat er mir genannt Die Lampe brennt so trübe es fehlt sie an das Fett Der Jüngling, wo ich liebe der liegt

Liebeskummer | Liederzeit: | 1934


Es weht der Wind von Brandenburg her

Es weht der Wind von Brandenburg her es hat noch nicht gefroren Es schlief ein Graf bei seiner Mamsell bis an den frühen Morgen Und als die Zeit vergangen war da fing sie an zu weinen Wein nicht, wein nicht, mein liebes Kind ich schenk dir tausend Taler Die tausend Taler will ich nicht ich sag es meiner Mutter Ach

Lieder über uneheliche Kinder | Liederzeit: | 1883


Heiraten ist das grösste Pech

Heiraten ist dött größte Pech Jungens loat de Finger wech Rummeldummel di, rummeldummel da, Rummeldummel dummel dummel da Kiekt bloß nich de Mäkes an dänn diä söken bloß en Mann Gusteken, die is vill to fett wenn se ok Dukaten hätt Liese busselt gern ern en Mann wenn se een erwischen kann Grete de schleet ut de Aart Grete de

Hochzeitslieder | Liebeskummer | Liederzeit: | 1920


Herr Hauptmann was macht denn ihre Frau

Herr Hauptmann Herr Hauptmann was macht denn ihre Frau Herr Leutnant, Herr Leutnant das weiß ich nicht genau Text: Sammlung O. Glaser in Berlin , aufgezeichnet von J. Koepp am 8.6.1931, Märkisches Archiv DVA A 140 384 Ähnlich der derbe Reim “Sie kämmt sich nicht sie wäscht sich nicht sie ist ne alte Sau” nach Mutter der Mann mit dem Koks

Erotische Lieder | Soldatenlieder | Liederzeit: | 1931


Ich bin der arme Kunrad

Ich bin der arme Kunrad und komm von nah und fern, von Hartematt und Hungerrain mit Spieß und Morgenstern. Ich will nicht länger sein der Knecht, leibeigen, frönig, ohne Recht. Ein gleich Gesetz, das will ich han, vom Fürsten bis zum Bauersmann. Ich bin der arme Kunrad, Spieß voran, drauf und dran! Ich bin der arme Kunrad in Aberacht und

Freiheitslieder | Liederzeit: | | 1888


Ich ging auf eine Wiese und die war naß

Ich ging auf eine Wiese und die war naß da kam ne alte Ziege und die fraß Gras Ei ei mein Schatz komm her zu mir es sind so schöne Mädchen hier Ei ja freilich wo ich bin da bleib ich bleib ich wo ich bin adjö mein liebes Kind Sammlung Otto Glaser , Potsdam 1885 , Nr. 57, Melodie

Kinderspiele | Liebeskummer | Liederzeit: | | 1885


Ich hatt ein seidnes Taschentuch

Ich hatt ein seidnes Taschentuch jetzt sind zwei Finger auch genug Ich bin ein Lump, ich bin ein Lump ich bin ein liederlicher Lump Mein Vater starb an Säuferwahn bei mir, da fängts so langsam an Ich bin ein Lump, ich bin ein Lump ich bin ein liederlicher Lump Meine Stiefel habn Paar neue Sohln die hab ich gestern erst

Vagabundenlieder | Liederzeit: | 1900


Ich wollt, daß ich ein Vogelfänger wär

Ich wollt, daß ich ein Vogelfänger wär valleri, valleri, vallera Denn die Vögel fängt man mitten in dem Wald und ich hab’ gevögelt, daß der Wald so hat geschallt valleri, valleri, vallera Ich wollt  daß ich ein Krebsfänger wär valleri, valleri, vallera denn die Krebse fängt man mitten unterm Stein und die Mädchen krabbelt man mitten mang die Bein valleri,

Erotische Lieder | Soldatenlieder | Liederzeit: | 1915