Mosen (Julius)


Es wollten viel treue Gesellen (Völkerschlacht bei Leipzig)

Es wollten viel treue Gesellen Sich kaufen ein Vaterland Zu Leipzig mit eisernen Ellen Ein freies Vaterland Bei Leipzig ruhet begraben Wohl mancher Mutter Kind Das Grablied sangen ihm Raben Die dort geflogen sind Was fraget ihr, Todesgenossen Die ihr da unten ruht Was half es, daß geflossen So viel vom roten Blut? Wer kann euch Antwort sagen Wer sagen

Politische Lieder | Soldatenlieder | Liederzeit: , | 1831


In Warschau schwuren Tausend auf den Knien

In Warschau schwuren Tausend auf den Knien: Kein Schuß im heil´gen Kampfe sei getan Tambour, schlag an! Zum Blachfeld laßt uns ziehen Wir greifen nur mit Bajonetten an! Und ewig kennt das Vaterland und nennt mit stillem Schmerz sein viertes Regiment Und als wir dort bei Praga blutig rangen Hat von uns keiner einen Schuß getan Und als wir dort den

Freiheitslieder | Schuster | Liederzeit: | , | 1832


Julius Otto: Das treue deutsche Herz

Ehrenkranz für einen Liedertafel-Vater.   „Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst! Auf wenige unserer deutschen Sänger des Volkes dürfte dies Wort berechtigtere Anwendung finden als auf Ihn, der sein oft schmerzlich ernstes Leben durch die heitere Kunst zu verschönen und die Ideale seiner Jugend über alle Schatten, mit welchen das Leben sie zu verdunkeln drohte, bis in ein

Biographien | Volkslied-Forschung | | , | 1877


Wo auf hohen Tannenspitzen

Wo auf hohen Tannenspitzen die so dunkel und so grün, Drosseln gern verstohlen sitzen weiss und rot die Moose blühn; zu der Heimat in der Ferne zög ich heute noch so gern! Wo ins Silber frischer Wellen schaut die Sonne hoch hinein, spielen heimliche Forellen in der Erde grünem Schein; zu der Heimat in der Ferne zög ich heute noch

Heimatlieder | Liederzeit: | | 1900


Zu Mantua in Banden (Andreas Hofer Lied)

Zu Mantua in Banden der treue Hofer war, In Mantua zum Tode führt ihn der Feinde Schar. Es blutete der Brüder Herz, ganz Deutschland, ach in Schmach und Schmerz. Mit ihm das Land Tirol, Mit ihm das Land Tirol. Die Hände auf dem Rücken der Sandwirt Hofer ging, mit ruhig festen Schritten, ihm schien der Tod gering. Der Tod, den

Freiheitslieder | Gefangenenlieder | Liederzeit: , | | 1844


Zu Warschau schwuren Tausend auf den Knien

Zu Warschau schwuren Tausend auf den Knien Kein Schuß im heil´gen Kampfe sei getan Tambour, schlag an! Zum Blachfeld laß uns ziehen Wir greifen nur mit Bajonetten an Und ewig kennt das Vaterland und nennt mit stillem Schmerz sein viertes Regiment Und als wir dort bei Praga blutig rangen hat von uns keiner einen Schuß getan und als wird dort den

Freiheitslieder | Soldatenlieder | Liederzeit: | | 1832