Letzte Rose wie magst du so einsam hier blühn

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Letzte Rose wie magst du so einsam hier blühn

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Letzte Rose, wie magst du
so einsam hier blühn?
Deine freundlichen Schwestern
sind längst, schon längst dahin
Keine Blüte haucht Balsam
mit labendem, labendem Duft
keine Blätter mehr flattern
in stürmischer Luft

Warum blühst du so traurig
im Garten allein?
Sollst im Tod mit den Schwestern
mit den Schwestern vereinigt sein
Drum pflück ich, o Rose
vom Stamme, vom Stamme dich ab
Sollst ruhen mir am Herzen
und mit mir, ja mit mir im Grab.

Text: Friedrich Wilhelm Riese (1830)
Musik: nach dem irischen Volkslied: Groves of Blarney

Von einem Gedicht des irischen Lyrikers Thomas Moore angeregt: „The last rose of summer“ (Des Sommers letzte Rose blüht hier noch, einsam rot…) Durch die Oper „Martha“ von Flotow, zuerst aufgeführt am 25. November 1847 in Wien, in ganz Deutschland bekannt geworden.

Des Sommers letzte Rose
blüht hier noch allein
verwelkt sind der Gespielen
hold lächelnde Reihn
Ach es blieb keine Schwester
keine Knospe zurück
mit erwiderndem Seufzer
mit errötendem Blick

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema:
Liederzeit: (1830)
Schlagwort: |
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"Letzte Rose wie magst du so einsam hier blühn" in diesen Liederbüchern

u. a. in: — Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) — Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895) — Liederbuch Postverband (1898) — Albvereins-Liederbuch (ca. 1900, Version siehe unten ) — Gesellenfreud (1913) — Was die deutschen Kinder singen (1914) —

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