Hamburg ist ein schönes Städtchen (Mix 1916)

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Hamburg ist ein schönes Städtchen
siehst du wohl
Weil es an der Elbe liegt;
siehst du wohl
Drinnen gibt es viele Mädchen, ja zum Lieben
aber Heiraten nicht, siehst du wohl. lebe wohl

Ach wie wär´s doch so schwer
aus der Heimat zu geh´n
wenn die Hoffnung nicht wär
auf ein Wieder-, Wiederseh´n
Lebe wohl, lebe wohl, lebe wohl
Auf Wiederseh´n

Gerne möcht ich zu ihr gehen
wenn der Weg so weit nicht wär
Gerne möcht ich ihr was schenken
wenn ich wüßt, was ihr gefiel
Gold und Silber, Edelstein
das wird wohl das beste sein

Ach wie wär´s doch so schwer
aus der Heimat zu geh´n
wenn die Hoffnung nicht wär
auf ein Wieder-, Wiederseh´n
Lebe wohl, lebe wohl, lebe wohl
Auf Wiederseh´n

aus mehreren Lied-Bausteinen zusammengesetztes Lied, wie es im Ersten Weltkrieg gesungen wurde
Die Entwicklung von Hamburg ist ein schönes Städtchen ist hier nachzulesen.
abgedruckt in der: Weltkriegs-Liedersammlung (1926)

Zur Geschichte dieses Liedes: ,

Parodien, Versionen und Variationen: Das heute noch bekannte „Hamburg ist ein schönes Städtchen“ wurde ursprünglich auf eine andere Melodie gesungen und geht zurück auf ein Lied von 1786: „Halle ist ein schönes Städtchen so gar nah am Wasser liegt“ berichtet auch schon damals von käuflichen Mädchen. Erst ab etwa 1900 vermischte sich das Hamburger Lied mit der Melodie von „Morgen will mein Schatz verreisen„. „Halle ist ein schönes Städtchen“ ist in einer Flugschrift ohne Melodie im Berliner Staatsarchiv zu finden. Das Lied war womöglich verboten und hat sich dann mündlich verbreitet, vermutlich durch... weiter lesen