Liederzeit: 1830-1847 Vormärz


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Ach das Exmatrikulieren

Ach, das Exmatrikulieren ist ein böses Ding, ja, ja! Mich befällt ein leises Frieren denk ich an Examina. Mir wird bang und immer bänger denn die schöne Zeit ist aus! Zögern darf ich nun nicht länger muß zurück ins Vaterhaus! Der Papa, der schreibt posttäglich: “Lieber Sohn, bist fertig Du?” Fertig? Ja, und das ist kläglich fertig mit dem Geld

Studentenlieder | Liederzeit: | 1841


Als die Römer frech geworden

Als die Römer frech geworden Zogen sie nach Deutschlands Norden vorne mit Trompetenschall ritt der Generalfeldmarschall, Herr Quintilius Varus Herr Quintilius Varus In dem Teutoburger Walde, Huh! Wie piff der Wind so kalte, Raben flogen durch die Luft, Und es war ein Moderduft, Wie von Blut und Leichen Plötzlich aus des Waldes Duster Brachen kampfhaft die Cherusker, Mit Gott für

Balladen | Scherzlieder | Liederzeit: , | 1847


Auf ihr Brüder laßt uns wallen (Vaterlandssänger)

Auf, ihr Brüder, lasst uns wallen In den großen heil´gen Dom, Laßt aus tausend Kehlen schallen Des Gesangs lebend´gen Strom! Wenn die Töne sich verschlingen, Knüpfen wir das Bruderband, Auf zum Himmel Wünsche dringen Für das deutsche Vaterland, Auf zum Himmel Wünsche dringen, Dringen für das deutsche Vaterland. In der mächt´gen Eichen Rauschen mische sich der deutsche Sang daß der

Deutschlandlieder | Lob der Musik | Liederzeit: , | 1838


Ausländer Menschen niederen Grades?

Brief aus St. Louis 1835 Der Nordamerikaner selbst aber ist durchqehends ein stolzes, dumm-einqebildetes Wesen,der nur sich und sein Land schätzt, und alles andere größtenteils verachtet,gewiß aber nur weil er nichts anders kennt,denn von fremden Ländern besitzen sie gewöhnlich einseitige und wenige Kenntnisse.In diesem seinen Dünkel hält er die Ausländer für Menschen niederen Grades; und dieses trifft hauptsächlich die Deutschen,den

Volkslied-Forschung | Liederzeit: | 1835


Bald soll an deinem Strand o Rhein (Rheinlied)

Bald soll an deinem Strand, o Rhein Kein Deutscher mehr ein Sklave sein Rings um dich werden schön und grün Der Freiheit Saaten herrlich blüh´n Drum wollen wir dir Lieder weih´n Drum hurrah hoch, du deutscher Rhein Am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein Soll alles Freund und Bruder sein Der Franke will am deutschen Rhein Der Russe Herr in

Freiheitslieder | Liederzeit: , | 1841


Bei einer Pfeif Tabak

Bei einer Pfeif Tabak Bei einer Pfeif Tabak Bei einer guten Pfeif Tabak Und einem Glase Bier Politisieren wir Juja juja, gar glücklich ist fürwahr der Staat Der solche Bürger hat Der solche Bürger hat Da wird dann viel erzählt Da wird dann viel erzählt Gar viel und mancherlei erzählt Gestritten und gelacht Und mancher Witz gemacht Juja… Dann stoßen

Freiheitslieder | Raucherlieder | Liederzeit: | | 1844


Brüder lasst uns froh (Hier am Mississipi)

Brüder, laßt uns froh jetzt das Glas erheben, denn wir können frei nur im Ausland leben: Können ohne Paß überall spazieren, ohne Polizei, täglich kommersieren. Hier am Mississippi Freies Denken gilt so wie freies Sprechen nirgend, nirgend hier für ein Staatsverbrechen. Hier macht kein Gendarm jemals uns Bedrängnis, und kein Bettelvogt führt uns ins Gefängnis. Hier am Mississippi. Adel, Ordenskram,

Auswandererlieder | Liederzeit: | , | 1844


Brüder laßt uns gehn mitsammen – Der Polen Mai

Brüder laßt uns gehn mitsammen In des Frühlings Blumenhain Lasset unsre Herzen flammen Hier im innigsten Verein Lieber Mai, holder Mai Winters Herrschaft  ist vorbei Einst in solchen Maientagen Ward ein Kleinod uns geschenkt Muß das Herz nicht feurig schlagen Wenn es jener Zeit gedenkt? Gott verleih! Gott verleih daß erblüh` ein solcher Mai Ach es haben Feindes Mächte Dieses

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1831


Brüder laßt uns gehn mitsammen (B, 1841)

Brüder, laßt uns gehn mitsammen in des Frühlings Blumenhain Lasset unsre Herzen flammen hier im innigsten Verein Lieber Mai, holder Mai Winters Herrschaft ist vorbei Einst in solchen Maientagen ward ein Kleinod uns geschenket Muß das Herz nicht feurig schlagen wenn es jener Zeit gedenket? Gott verleih´, Gott verleih´ daß erblüh´ ein solcher Mai Ach, es haben Feindesmächte dieses Kleinod

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1841


Brüder laßt uns gehn mitsammen (C, 1847)

Brüder, laßt uns gehn mitsammen in des Frühlings Blumenhain Lasset unsre Herzen flammen hier im innigsten Verein Lieber Mai, holder Mai Winters Herrschaft ist vorbei Einst in solchen Maientagen ward ein Kleinod uns geschenket Muß das Herz nicht feurig schlagen wenn es jener Zeit gedenket? Komm herbei, komm herbei und erblüh o schöner Mai Ach, es haben Feindesmächte dieses Kleinod uns

Freiheitslieder | Liederzeit: | 1847