Bremer Stadtmusikanten

Liederzeit: 18. Jahrhundert


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Wollt ihr wissen, was mein Preis

Wollt ihr wissen, was mein Preis Wollt ihr lernen, was ich weiß Wollt ihr sehn mein Eigentum Wollt ihr hören, was mein Ruhm Jesus der Gekreuzigte Wer ist meines Glaubens Grund Wer stärkt und erweckt den Mund Wer trägt meine Straf und Schuld Wer schafft mir des Vaters Huld Jesus der Gekreuzigte Wer ist meines Lebens Saft Wer ist meines

Geistliche Lieder | Grabgesänge | Liederzeit: | 1730


Wonne schwebet lächelt überall

Wonne schwebet, lächelt überall Schwebt am lichtbegrünten Hügel lächelt aus der Fluten Spiegel. Wonne schwebet lächelt überall Liebe waltet, Wirket überall; In des Haines kühlem Raume, In dem weißen Blüthenraume. Liebe waltet, Wirket überall! Unschuld wallet, Unsichtbar doch nah’! Wallt auf hohem Buchenwipfel, Weilt im Nestchen unterm Gipfel. Unschuld wallet, Unsichtbar doch nah’! Freude tönet, Jauchzet fern und nah’! Auf

Frühlingslieder | Liederzeit: | 1795


Zigeuner sieben von Reitern gebracht

Zigeuner sieben von Reitern gebracht Gerichtet verurteilt in einer Nacht Sie klagen um ihre Unschuld laut Ein Jud hätt ihnen den Kelch vertraut Die Ratsherrn sprechen das Leben leicht ab Sie brachen dem sechsten schon den Stab Der siebent ihr König sprach da mit Ruh: Ich hör wohl in Lüften den Vögeln zu! Ihr sollt mir nicht sengen ein Härlein

Balladen | Raub-Mord-Totschlag | Liederzeit: | | 1808


Zu Bacharach am Rhein (Die Lore Lay)

Zu Bacharach am Rheine Wohnt´ eine Zauberin, Sie war so schön und feine Und riß viel Herzen hin. Und brachte viel’ zu Schanden Der Männer ringsumher, Aus ihren Liebesbanden War keine Rettung mehr. Der Bischof ließ sie laden Vor geistliche Gewalt – Und mußte sie begnaden, So schön war ihr’ Gestalt- Er sprach zu ihr gerühret: Du arme Lore Lay!

Balladen | Liederzeit: | , , | 1799


Zu Frankfurt an der Brücken

Zu Frankfurt an der Brücken da zapften sie Wein und Bier da haben sie ein Mädchen betrogen betrogen um ihr Ehr. Der Vater ging über die Gassen er ging nach der Hebamme hin “Könnt ihr meiner Tochter nicht helfen daß sie als ein Jungfrau besteht?” “Eurer kann ich wohl helfen daß sie als eine Jungfrau besteht wir wollen das Kind

Balladen | Lieder über uneheliche Kinder | Liederzeit: | 1800


Zu meiner Zeit bestand noch Recht und Billigkeit (Die Alte)

Zu meiner Zeit Bestand noch Recht und Billigkeit. Da wurden auch aus Kindern Leute, Aus tugendhaften Mädchen Bräute; Doch alles mit Bescheidenheit. O gute Zeit, o gute Zeit! Es ward kein Jüngling zum Verräter Und unsre Jungfern freiten später Sie reizten nicht der Mütter Neid O gute, Zeit Zu meiner Zeit Befliß man sich der Heimlichkeit. Genoß der Jüngling ein

Lieder von Alt und jung | Liederzeit: | | 1744


Zu Steffen sprach im Traume

Zu Steffen sprach im Traume ein graues Männchen klein “Der Schatz im hohlen Baume soll dir bescheret sein Geh um die zwölfte Stunde auf jenen Kreuzweg zu dort halt ich nachts die Runde mein Geist hat keine Ruh!” Frau Steffen sprach geschwinde “Geh Mann zum hohlen Baum Es brausen schon die Winde es ist kein leerer Traum” Mein Steffen ging;

Lieder vom Tod | Liederzeit: | 1779


Zu Straßburg auf der Schanz (Der Schweizer)

Zu Straßburg auf der Schanz Da ging mein Trauern an Das Alphorn hört´  ich drüben wohl anstimmen Ins Vaterland mußt ich hinüberschwimmen Das ging ja nicht an Ein Stund wohl in der Nacht habens mich gefangen gebracht; Sie führten mich vor des Hauptmanns Haus, Ach Gott, was soll werden daraus, Mit mir ist’s aus. Frühmorgens um zehn Uhr Stellt man mich

Gefangenenlieder | Soldatenlieder | Liederzeit: , | , | 1790


Zum Sterben bin ich verliebet in dich

Zum Sterben bin ich verliebet in dich dein schwarzbraune Äugelein die fesseln ja mich Bist hier odr bist dort oder sonst an eim Ort wollt wünsche könnt rede mit dir ein paar Wort Mein Herz ist verwundt komm Schatzerl mach mich gsund ach erlaub mir zu küsse dein englischen Mund Sonst Keine ist hier dieselbig gfall mir hätt deine braun

Liebeslieder | Liederzeit: | 1777